Landstraße für sichere Ortsdurchfahrt ausgebaut. Die Landstraße L 116 in Weidling wurde auf Höhe Caritas Heim verkehrssicherer ausgebaut.

Von Julia Koller. Erstellt am 17. November 2019 (04:23)
Die Verantwortlichen rund um Landesrat Ludwig Schleritzko, Vizebürgermeister Roland Honeder und Ortsvorsteher Martin Trat eröffneten den neuen Straßenabschnitt.
Amt der NÖ Landesregierung

Seit dem 1. Juli liefen die Bauarbeiten an der Metzgerbrücke. Die NÖN berichtete über Bauarbeiten und die feierlichen Eröffnung. Im Zuge dieser Erneuerung fand ebenfalls die Neugestaltung der Landstraße L 116 in diesem Bereich statt.

Vergangenen Freitag wurde auch dieser neu gestaltete Straßenbereich von den Verantwortlichen der Straßenmeisterei Tulln, des NÖ Straßendienst und der Stadtgemeinde Klosterneuburg eingeweiht und gefeiert.

Im Bereich zwischen dem Gasthaus Trat, Metzgerbrücke und dem Hofer Markt gab es für Fußgänger bis dato keine verkehrssicheren Querungshilfen und keine entsprechend breiten Gehsteige. Auch Frostschäden, Verdrückungen und Risse wurden ausgebessert. Es entstand ein Zebrastreifen auf Höhe des Hofer-Markts. Der vorherige Zebrastreifen auf Höhe Gasthaus Trat wurde hingegen entfernt. Dort wurde ein Fahrbahnteiler errichtet.

Mehr Sicherheit für Fußgänger

Landesrat Ludwig Schleritzko nahm am 8. November in Vertretung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner die Fertigstellung der Arbeiten an der Landesstraße L 116 in Weidling vor. „Mir ist es wichtig, die Sicherheit für die Verkehrsteilnehmer sowie die Lebensqualität in unserem Land und in den einzelnen Ortschaften zu verbessern. Die Maßnahme hier in Weidling ist ein wichtiger Schritt in die gewünschte Richtung“, so Schleritzko.

Nach den Feierlichkeiten mit Fototerminen und vielen freudigen Gesichtern melden sich auch kritische Stimmen aus der Bevölkerung. So wendete sich Gerhard Mikolasch an die NÖN und meint, dass sich die Politiker nun mit fremden Federn schmücken würden. Er habe sich schließlich dafür eingesetzt, dass in diesem Bereich Fahrbahnteiler und Querungshilfen entstehen.

So schickte er der NÖN eine E-Mail aus dem Jahr 2014, in der Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager den von Mikolasch geforderten zweiten Zebrastreifen auf Höhe des Hofer-Markts wegen der fehlenden Mindestfrequenz ablehnte. Schmuckenschlager schrieb: „Die Stadtgemeinde sieht daher keine Notwendigkeit, ein Verfahren für einen weiteren Zebrastreifen in diesem Bereich einzuleiten.“ Mikolasch leitete mit einer Bürgerinitiative ein zweijähriges BH-Verfahren für die Querungshilfen ein.

Auch wenn es nun zwei Fahrbahnteiler und einen Zebrastreifen in diesem Gebiet gibt, appelliert Mikolasch weiterhin an die Politiker, für Sicherheitsverbesserungen einzusetzen. In seiner neuesten E-Mail an die Klosterneuburger Politik schreibt Mikolasch deshalb: „Ich ersuche Sie um einen gemeinsamen Lokalaugenschein an der L116, um weitere Sicherheitsverbesserungen wie 30er Zone, Aufdoppelungen, weitere Zebrastreifen und Absperrketten zu erörtern und in die Wege zu leiten.“