Weinviertler Sommerevents: Noch regiert die Hoffnung. Veranstalter von Events in großen Ferien (wie z.B. die Mistelbacher Sommerszene auf unserem Archivbild unten) wollen die weitere Entwicklung abwarten.

Von Thomas Schindler. Erstellt am 08. April 2020 (05:21)
Die Mistelbacher Sommerszene ist für viele der größte Schanigarten des Weinviertels. Heuer zittern die Veranstalter wegen Corona, ob sie das Event über die Bühne bringen können. (Archivbild)
Sommerszene/Josef Schimmmer

„Wir sind auf Standby, was unsere Sommerszene betrifft“, erklärt Gänserndorfs Bürgermeister René Lobner. Die Vorbereitungen für die traditionelle Open-Air-Konzertreihe im Juli und August laufen im Hintergrund: „Ende Mai werden wir entscheiden, ob die Sommerszene stattfindet oder nicht. Aus heutiger Sicht würde ich eher nein sagen.“

Lobner vermutet, dass die Coronakrise auch im Sommer noch nicht ausgestanden sein wird: „Wenn es auch dann noch gilt, große Menschenmengen zu vermeiden, fällt die diesjährige Gänserndorfer Sommerszene aus.“

Mistelbacher Vorbereitungen laufen, Korneuburger Event verschoben

„Eine Absage ist bei uns noch kein Thema“, sagt Christoph Gahr von der Stadtgemeinde Mistelbach: Er zeichnet für das kulturelle Programm der Mistelbacher Sommerszene beim Sportzentrum verantwortlich.

Start soll am 25. Juni sein, das Programm und die Vorbereitungsarbeiten laufen. „Wir hoffen, dass Ende Juni zumindest wieder die 500-Besucher-Grenze für Open-Air-Veranstaltungen gilt“, sagt Gahr.

In der Stadt Korneuburg ist klar: Die Werftbühne, die Mitte Mai hätte stattfinden sollen, wird auf 2021 verschoben, der Bunte Sommer im Juli und
August wird in einer Light-Version durchgeführt.

„Aufgrund der nicht abschätzbaren Entwicklung wäre es unverantwortlich, die Verträge jetzt zu unterzeichnen“, so Bunter-Sommer-Organisator Christian Fetz. Er will statt auf Mega-Events auf Veranstaltungen setzen, die man kurzfristig organisieren kann.