Marchfelderhof: Promi-Essen nun zu Hause. Deutsch-Wagramer Restaurant bietet jetzt ebenfalls einen Abhol- und Lieferservice.

Von Robert Knotz. Erstellt am 08. April 2020 (05:52)
Junior-Chef Peter Großmann freut sich, dass der „Stillstand“ nunvorbei ist.
Marchfelderhof

Wo vor einem Monat die Promis noch ihre Feste feierten, herrscht nun gähnende Leere. Der Marchfelderhof hat mit Ausbruch der Coronakrise seine Pforten geschlossen.

Ursprünglich war zwar geplant, am Wochenende (von 11 bis 17 Uhr) die Gäste zu verwöhnen, das Aus kam jedoch Mitte März, als die Bundesregierung die komplette Schließung der Gas tronomiebetriebe anordnete.

„Mir ist es wichtig, den Stillstand zu beenden“

Seit der Vorwoche ist es für Gastronomen möglich, unter strikter Einhaltung der bestehenden Vorschriften einen Abholservice einzurichten. Diese Lockerung will auch der Marchfelderhof für sich nutzen.

„Mir ist es wichtig, den Stillstand zu beenden und den Kontakt zu den Deutsch-Wagramern und unseren Kunden aus der Umgebung zumindest telefonisch oder mit einem Sicherheitsabstand aufrechtzuerhalten“, erläutert Junior-Chef Peter Großmann im NÖN-Telefonat.

Dass es beim Personal zu keinen Kündigungen gekommen ist, freut ihn besonders. „Neben dem Abholservice bieten wir nun auch einen Zustellservice an. Täglich von 11 bis 19 Uhr liefern wir unsere Marchfelderhof-Klassiker auch an Kunden aus Deutsch-Wagram und Umgebung aus“, so Großmann.

Auf der Karte sollen sich natürlich auch die beliebten Spareribs und Gerichte mit Spargel befinden. Abholservice und Lieferdienst starten am Mittwoch (8.4.). Die Bezahlung kann mittels Kreditkarte, Online-Sofort-Bezahlung oder auch über Rechnung erfolgen. Ab einem Bestellwert von 30 Euro ist die Lieferung gratis.

„Wir legen höchsten Wert auf Sicherheit. Bei Dienstantritt wird bei jedem Mitarbeiter Fieber gemessen. Die Verwendung von Mundschutz und Handschuhen ist vorgeschrieben“, erläutert der Junior-Chef. Die bestehenden Hygiene-Maßnahmen wären intern um ein Vielfaches verschärft worden.

Heiteres Detail am Rande: Großmann protestiert auf seine Weise gegen das Virus. Er lässt sich seit Bekanntwerden der Pandemie einen Bart wachsen, der am ersten Tag der Wiedereröffnung des gesamten Restaurantbetriebs dem Rasierapparat zum Opfer fallen soll.