Schutz für Kunden und Mitarbeiter in Langenzersdorf. Im Betriebsgebiet in Langenzersdorf soll es wieder ein Testangebot geben, kündigt Ortschef Arbesser an.

Von Bernhard Preineder. Erstellt am 12. Mai 2021 (04:17)
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Große Aufregung herrschte vergangene Woche über die Schließung der Covid-19-Teststraße im Betriebsgebiet beim Metro. Für viele Menschen war es unverständlich, immerhin betrug die tägliche Frequenz an die 200 Personen. ÖVP-Bürgermeister Andreas Arbesser klärt auf: „Die Testmöglichkeiten wurden aufgrund rechtlicher Problematik geschlossen.“

Ausschlaggebend dafür waren die strikten Richtlinien der Apothekerkammer. Demnach darf jede öffentliche Apotheke nur einen Teststandort betreiben. Nur wenn dies aufgrund der räumlichen Gegebenheiten nicht möglich ist, kann der Standort auch außerhalb der Apothekenbetriebsräume eingerichtet werden – und er muss dabei jedenfalls im Einzugs- und Versorgungsgebiet einer öffentlichen Apotheke liegen, der Gebietsschutz muss gewahrt bleiben. Laut unbestätigten Meldungen wäre die Teststraße aber von einer Wiener Apotheke betrieben worden, jedoch nur auf dem Papier. Und auch hier spricht die Kammer eine klare Sprache: Die Testungen dürfen nur mit eigenem Apothekenpersonal und unter Aufsicht des verantwortlichen Apothekenleiters durchgeführt werden. Eine Auslagerung an andere Unternehmen oder in Kooperation mit anderen Unternehmen ist nicht zulässig.

„Wir überprüfen, welche Möglichkeiten es gibt“

Arbesser bedauert zwar, dass es diese Testmöglichkeit nicht mehr gibt, jedoch weiß er auch, dass eben eindeutige Regelungen einzuhalten sind: „Wir überprüfen derzeit in Kooperation mit unserer örtlichen Apotheke, welche Möglichkeiten es gibt, um hier eine Lösung zu finden. Immerhin zählt der Metro-Markt zu den größten Unternehmen der Gemeinde. Der Schutz der Mitarbeiter, aber auch der Kunden hat für uns eine hohe Priorität.“