Stockerau: Nach „Jux“ kommt „Floh“. Das Publikum darf sich im kommenden Jahr auf die Verwechslungskomödie „Floh im Ohr“ freuen. Es ist die zweite Produktion für Intendant Christian Spatzek.

Von Manfred Mikysek. Erstellt am 04. Dezember 2019 (03:51)
Intendant Christian Spatzek zeigte seine Vorfreude auf die Festspiel-Saison 2020 im Rathaus gemeinsam mit den Schauspielern und Bürgermeisterin Andrea Völkl.
Mikysek

Die Premiere von Christian Spatzek als Leiter der Stockerauer Festspiele war mehr als geglückt. Die Aufführungen von Johann Nestroys „Einen Jux will er sich machen“ waren ein riesengroßer Publikumserfolg und Kassenschlager. Spatzek gelang damit auf Anhieb die Auslastung von 106 Prozent, auch weil eine Sondervorstellung das Publikum begeisterte.

Das war das Einstiegsthema und gleichzeitig Stimmungsmache bei der großen Präsentation der Produktion für 2020. Die Spannung war groß, welches Stück auf die Theaterfreunde warten würde. Man entschied sich für Georges Feydeaus Verwechslungskomödie „Floh im Ohr“, die erstmals 1907 in Paris aufgeführt wurde. Mit dem Stück möchte Spatzek die Festspielbühne in Stockerau auch 2020 wieder mit Publikumszuspruch voll auslasten.

Bei der Präsentation im Rathaus in Stockerau überzeugte Spatzek mit seiner stimmungsvollen Mischung aus Humor und Durchsetzungswillen. Auch Bürgermeisterin Andrea Völkl war gekommen und meinte, sie könne und wolle sich Stockerau nicht mehr ohne Festspiele vorstellen. Zudem sei sie von der Wahl des Stücks für 2020 begeistert und freue sich bereits auf die Darbietungen.