Brand in Leobendorf griff auf Hausfassade über. Flurbrand griff auf trockene Hecke, Carport und schließlich eine Hausfassade über.

Von Herwig Mohsburger. Erstellt am 09. April 2020 (10:36)

Was ursprünglich von Anrainern als Flurbrand gemeldet wurde, hätte am Mittwoch böse enden können, denn beim Eintreffen der Feuerwehr Leobendorf am Einsatzort in der Feldgasse brannten eine Hecke, ein Carport und die Flammen hatten auch schon auf eine Hausfassade übergegriffen.

Während die Atemschutztrupps sofort mit den Löscharbeiten begannen, worden die Florianis aus Tresdorf und Oberrohrbach zur Unterstützung gerufen. Schwierig bei den Löscharbeiten war nicht nur die große Trockenheit, die die Hecke wie Zunder brennen ließ.

„Am Haus war eine Wärmeverbundfassade angebracht, das ist für die Feuerwehr eine besonders große Herausforderung“, so der Kommandant der Leobendorfer Florianis, Christoph Schauer. „Diese Isolation brennt sofort über eine große Fläche und ist entsprechend schwierig zu löschen“, erklärt er. Deshalb musste die angebrannte Hausfassade entfernt werden und auch ein Teil des Daches wurde zur Sicherheit geöffnet.

Nach rund einer Stunde waren die Flammen erstickt, die Nachlöscharbeiten dauerten rund eineinhalb Stunden.

Anders als bei Einsätzen, bei denen der Zeitfaktor keine so große Rolle spielt wie etwa beim Binden einer Ölspur, „sind wir trotz Corona natürlich in voller Stärke ausgerückt“, so Schauer. Aus Leobendorf waren 25 Mann mit zwei Tankfahrzeugen am Einsatz beteiligt, von den beiden anderen Wehren kamen je zehn Mann zur Verstärkung.