Hausbesuche sorgten für Aufregung. Aufregung gab es am Mittwochnachmittag auf Facebook: Mitarbeiter der Organisation „Pro Juventute“ statteten Hausbesuche ab, ein Anruf bei einem „Pro Juventute“-Standort ergab jedoch, dass kein Team der Organisation unterwegs sein soll. Die Verunsicherung war groß, die Hausbesucher wurden als Betrüger verdächtigt.

Von Michaela Höberth. Erstellt am 13. Februar 2020 (16:32)
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Eine NÖN-Anfrage bei der „Pro Juventute“-Zentrale ergab, dass es sich bei den Hausbesuchern tatsächlich um Mitarbeiter der Organisation handelt.

„Unsere Mitarbeiter an den Standorten sind für die pädagogische Arbeit zuständig, die Kampagne zur Straßenwerbung geht jedoch von der Zentrale aus“, erklärt Pressesprecherin Claudia Geiger die Falschauskunft.

Die „Door to Door“-Kampagne sei neu, denn „Pro Juventute“ finanziert sich zu 22 Prozent aus Spenden und ist daher auf jede Unterstützung angewiesen. „Die Straßenwerbung ist für uns daher ein wichtiges Standbein. Dabei sind bezahlte, gut geschulte Mitarbeiter für uns unterwegs. Sie sind leicht an ihren roten „Pro Juventute“-Jacken zu erkennen und tragen einen Ausweis mit Foto mit sich“, erklärt Geiger.