Stockeraus Jugend zeigen Initiative für den Klimaschutz. Unter dem Namen „heiße erde“ will eine Gruppe Jugendlicher etwas verändern: Sie starten einen Initiativantrag.

Von Michaela Höberth. Erstellt am 24. August 2019 (06:41)
privat
Mithilfe der Grünen hat die Klimainitiative „heiße erde“ einen Initiativantrag für den Gemeinderat formuliert: Regina Fless-Klinger, Eva Müller,Corina Wanas, Lea Kargl, Matthias Kubat, Amina Racevic, Michael Kaiser, Mona Schneider, Angelika Rousal, Daniel Piringer, Klara Zimm, GeorgPaveza und Lisa Pfeiler.

„Der Klimawandel ist die größte Herausforderung des 21. Jahrhunderts.“ Das sind nicht die Worte eines Umweltexperten, sondern jene einer Gruppe junger Stockerauer, die sich zu der Klimainitiative mit dem Namen „heiße erde“ vereint haben. Nachdem die VP-Pläne zu Abholzungen in der Au bekannt geworden sind, war für sie klar: Sie können nicht mehr nur zusehen, sie müssen handeln.

Daher ergreifen sie nun mit Unterstützung der Grünen politische Maßnahmen: „Wir möchten durch einen Initiativantrag die Stockerauer Gemeindepolitik zum Handeln auffordern“, so die Jugendlichen. Für den Antrag brauchen sie 250 Unterschriften. Das Ziel: In der Stadt soll der Klimanotstand ausgerufen werden.

Damit würde sich der Gemeinderat verpflichten, die Konsequenzen für die Umwelt, insbesondere für das Kleinklima, bei allen Entscheidungen zu berücksichtigen. Wenn alles nach Plan läuft, soll der Antrag bereits in der September-Sitzung behandelt werden.