Wunder sind immer möglich. Über den Cup-Aufstieg der Handballdamen aus Stockerau.

Von Peter Sonnenberg. Erstellt am 05. Februar 2020 (02:17)

Geschichte wiederholt sich bekanntlich immer wieder. Im Fall der Stockerauer Handballdamen wäre das wünschenswert, denn mit dem Auswärtssieg im Pokal- Viertelfinale in St. Pölten stehen die Mädels aus der Lenau stadt erneut unter den Top vier.

Da werden Erinnerungen an 2018 wach, als der UHC österreichischer Cupsieger wurde und auf dem Weg ins Finale Kapazunder wie Hypo ausschaltete. Jetzt fehlen erneut nur mehr zwei Siege, um wieder den ganz großen Wurf zu schaffen. Natürlich braucht es da wieder Spielglück, eine günstige Auslosung und eine Topform am Tag X. Dennoch merkt Wolfgang Kaindl, der sportliche Leiter, ganz richtig an: „Wir haben es einmal schon geschafft, warum nicht auch ein zweites Mal.“

Die Gründe, weshalb das klappen kann, liegen auf der Hand: Nach der Rückkehr von Coach Karsten Schneider hat die junge Mannschaft ihre Leistungsschwankungen immer besser in den Griff bekommen. Zudem ist das Klima so gut wie schon lange nicht mehr, und Kapitänin Barbara Dimmy und Co. können in der Meisterschaft mit den Top-Teams mithalten – nur bisher noch nicht über 60 Minuten. Kriegt man das bis zum Halbfinale in den Griff, dann ist das Finale wieder möglich.