Rot-Kreuz-Neubau eröffnet im Juli. Neue Korneuburger Rot-Kreuz-Bezirkszentrale wird sehnsüchtig erwartet, denn im alten Gebäude ist Abstandhalten schwierig.

Von Veronika Löwenstein. Erstellt am 28. Mai 2020 (05:28)
Der Bau der neuen Rot-Kreuz-Bezirkszentrale liegt im Zeitplan. Die Übersiedlung ist für Juli geplant.
Rotes Kreuz

Der Neubau der Bezirkszentrale des Rotes Kreuzes liegt im Zeitplan: Man kann im Sommer pünktlich in die neuen Räumlichkeiten am alten Standort in der Jahnstraße einziehen. „Die Innenarbeiten sind in der letzten Phase, im Juli erfolgt eine kur-ze, aber intensive Übersiedlungsak tion“, beschreibt Rot-Kreuz-Sprecher Helmut Riemer.

„Hinter dem Fertigstellungstermin im Juli stand in den letzten Wochen ein großes Fragezeichen“, schildert Michael Friembichler, stellvertretender Bezirksstellenleiter. Durch die Coronakrise standen die Arbeiten kurzzeitig still. „Glücklicherweise konnte die Lücke aber sehr kurz gehalten werden, sodass wir optimistisch sind, im Juli siedeln zu können“, so Friembichler weiter. Die Fassade ist so gut wie fertig, und auch die Photovoltaik-Anlage, die die Stromversorgung zu einem guten Teil sicherstellen wird, wurde bereits geliefert und installiert. Auch im Gebäudeinneren tut sich einiges: Die Elektrik ist großteils verlegt, aktuell wird gefliest. Auch der Personenaufzug wird bereits installiert. Demnächst werden die Dächer begrünt.

Zweiter Bauabschnitt startet nach Eröffnung

Der Neubau kommt nicht zu früh. Abstandhalten als Schutz vor Covid-19 ist bei den beengten Platzverhältnissen im alten Gebäude eine Herausforderung: „Zugutegekommen ist uns das großteils tolle Wetter – viele unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben die Zeit ohne Ausfahrten im Freien verbracht“, erzählt Bezirksstellenleiter Peter Tesarek, fügt aber hinzu: „Eine ernsthafte Lösung ist das nicht!“

Externe Besucher, etwa Klienten der Gesundheits- und Sozialen Dienste, dürfen das Gebäude derzeit nicht besuchen, „weil hierfür schlicht zu wenig Platz ist“, weiß Friembichler. Mit der Inbetriebnahme des Neubaus wird Besuch wieder möglich sein, denn: „Der erste Bauabschnitt umfasst unter anderem einen großen Teil des neuen Verwaltungsgebäudes, eine Fahrzeughalle und kleinere Lagerkojen. Ausreichend Platz, um alle Abstandsregeln einzuhalten und dennoch wieder Gäste zu empfangen, ist damit bereits garantiert“, sagt der stellvertretende Bezirksstellenleiter.

Die zweite Bauphase startet direkt nach der Eröffnung im Juli und soll etwa bis Ende des Jahres dauern. Bis dahin erfolgt der Abriss der alten Büros und der noch bestehenden Fahrzeughalle sowie die Erweiterung des Verwaltungsgebäudes um die finalen Sozialräume, eine Hygieneschleuse, die Fahrzeughalle, Lagerräume sowie eine Waschbox mit Tankstelle.

Doch zunächst kommt eine intensive Übersiedlungsphase auf die Rot-Kreuz-Mitglieder zu: In nur zwei Wochen sollen die Gebäude geräumt und das neue Zuhause bezogen werden.