Korneuburg

Erstellt am 13. Juni 2018, 05:00

von NÖN Redaktion

Fahrräder sind begehrtes Diebesgut. Die Stadt zog Bilanz über die Streifentätigkeit seit Jahresbeginn. In den ersten vier Monaten gab es 650 Kontrollen.

Treffen sich regelmäßig, um sich auszutauschen: Lukas Vrana und Geschäftsführer Martin Zeitlberger von der Sicherheitsfirma FSZ, Sicherheitsgemeinderat Johann Weber und Sicherheitskoordinator Andreas Loibner vom Bezirkspolizeikommando (v.l.).  |  NOEN, privat

Seit 1. Juli 2010 fährt ein privater Sicherheitsdienst auf Kosten der Gemeinde regelmäßige Streifen durch die Stadt. Die Firma FSZ geht Lärmbelästigungen nach, kontrolliert öffentliche Gebäude wie das Rathaus oder die Schulen und informiert Hundebesitzer und Radfahrer über Themen wie Leinenpflicht oder fehlende Beleuchtung. Im Zuge der Aktion „Gemeinsam sicher“ arbeiten Polizei, FSZ und andere Sicherheitsorganisationen noch enger zusammen.

In den ersten vier Monaten des Jahres führten die Sicherheitsdienstmitarbeiter rund 650 Kontrollen durch, klärten 50 Hundebesitzer und Radfahrer über Verstöße auf und gingen 51 Meldungen von Lärmbelästigung nach. In sechs Fällen musste die Polizei hinzugezogen werden.

Auch sonst blickt die Polizei auf eher ruhige Monate zurück: 21 Sachbeschädigungen (meist an Autos) wurden gemeldet, und von neun Dämmerungseinbrüchen blieb es bei zweien bei einem Versuch. Am häufigsten kam es mit 26 Vorfällen zu Fahrraddiebstählen beim Bahnhof. Hier empfiehlt die Polizei, auf sichere Fahrradschlösser zu setzen, um weitere Delikte zu verhindern.

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