Korneuburg

Erstellt am 08. März 2018, 05:00

von NÖN Redaktion

Parkverbot gegen das tägliche Chaos vor Schule. Den Eltern stehen vor den Schulen künftig mehr Parkplätze zum Halten zur Verfügung.

Dass das Parkverbot schon erste Erfolge zeigt, davon überzeugten sich Bürgermeister Christian Gepp, Bauamtsleiter Wolfgang Schenk, die Volksschuldirektorinnen Maria Wottawa und Andrea Zöchling, Stadtrat Hubert Holzer und die Gemeinderäte Susanne Springer, Johann Pirgmayer und Karin Zwischenberger.  |  Stadtgemeinde

Die Stadtgemeinde will vor den Volksschulen für mehr Sicherheit sorgen und verhängt deshalb ein - zeitlich begrenztes - Parkverbot. Wie berichtet, war das Problem der „Elterntaxis“ – Eltern bringen ihre Kinder mit dem Auto in die Schule und sorgen so für gefährliche Situationen – ein großes Thema im Gemeinderat.

Um das Problem zu entschärfen wurde der Bereich vor den Volksschulen und dem ehemaligen Gebietsbauamt am Bankmannring zu Schulbeginn- und Schulschlusszeiten zu einer Parkverbotszone erklärt. In diesen Zeiträumen dürfen die Eltern nur halten, um die Kinder aussteigen zu lassen. Sieben Parkplätze sind davon betroffen, die nun zusätzlich den „Elterntaxis“ zur Verfügung stehen und zu einer Entflechtung des Verkehrs führen sollen. „Wir hoffen, dass damit das Halten in der zweiten Reihe ein Ende hat“, sagt VP-Stadtchef Christian Gepp.

Die Eltern wurden mittels Brief über die Neuerung informiert. Das Parkverbot wird von der Polizei strenger kontrolliert, kündigt Gepp an, „das ist im Interesse der Kinder“. Erste Erfolge seien schon sichtbar. „Der Verkehr läuft erheblich ruhiger ab“, berichtet Schuldirektorin Andrea Zöchling.