Gegner von Post-Verteilerzentrum pochen auf SUP

Die Bürgerinitiative "Nein zum Logistikzentrum Langenzersdorf" fordert weiterhin eine Strategische Umweltprüfung (SUP) für das geplante Post-Verteilerzentrum.

Redaktion, APA Erstellt am 28. September 2017 | 11:38
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
Post Postpartner Symbolbild 440_0008_6609147_eis24df_postpartner.jpg
Service bleibt. Bürgermeister Heinz Heidenreich will den Vertrag mit der Post AG einhalten. Gemeindemitarbeiterin betreut Postservice mit.
 
Foto: NOEN

Dass die Post das Projekt einstweilen ebenso zurückziehe wie die Gemeinde das Ansuchen auf Umwidmung bei der Landesregierung, wurde in einer Aussendung als erster Erfolg gewertet.

Die Post habe angekündigt, das Gebäude zu drehen und das Projekt mit einer neuen Zufahrt neuerlich einzureichen. "Eine neue Zufahrt verändert rein gar nichts an der Situation", verwies Sprecher Nikolaus Kubiczek darauf, dass mit bis zu 1.000 Lkw-Fahrten sowie 2.000 Fahrten mit Lieferwagen und Pkw pro Tag bzw. größtenteils in der Nacht zu rechnen sei: "Die neue Zufahrt wird vielleicht, wenn es hochkommt, 30 Prozent davon auffangen. Die restlichen Fahrten gehen trotzdem über die Bundesstraße und durch die Gemeindegebiete von Korneuburg, Bisamberg und Langenzersdorf."

Aus Sicht der Bürgerinitiative sei eine SUP unumgänglich. Man gehe davon aus, dass bei einer Neuauflage des Projekts die Empfehlungen des NÖ Umweltanwaltes umgesetzt werden, hieß es.