Nach Explosion: Bewohner wieder zurück im Haus. Die Bewohner der Stiege 3 konnten bereits wieder in ihre Wohnungen ziehen. Stiege 2 ist teilweise nutzbar, Stiege 1 musste hingegen völlig abgerissen werden.

Von Bernhard Preineder. Erstellt am 03. März 2021 (04:24)
Stiege 1 wurde komplett abgerissen, die Bewohner der Stiege 3 konnten hingegen wieder einziehen.
Preineder

Es ist inzwischen über einen Monat her, dass die Explosion in der Schulgasse die Hanakgemeinde erschütterte und die Bewohner des betroffenen Gebäudes vorübergehend obdachlos machte. Seitdem ist viel passiert. Nicht nur die Gemeinde selbst, auch die Bürger zeigten ein Maß an Solidarität und Hilfsbereitschaft, das man nicht erwartet hätte.

Die NÖN sprach mit ÖVP-Bürgermeister Andreas Arbesser da rüber, wie sich die Lage jetzt, einen Monat später, präsentiert: „Den Opfern geht es den Umständen entsprechend, wenn man alles verloren hat, natürlich nicht sehr gut.“ Es ist zwar nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, doch dank der Spenden erhielten die Betroffenen genügend Bargeld, um das Notwendigste kaufen zu können.

Alle Bewohner konnten untergebracht werden

Monika Bitzinger von der Initiative LE war eine der Ersten, die mitgeholfen haben, das Leid zu lindern. Sie weiß auch: „Es nimmt alles seinen Lauf, das Haus ist bis zur Kellerdecke abgerissen. Einiges an persönlichen Sachen konnte gerettet werden. Die Geldspenden waren enorm. Geholfen haben auch dieauf www.ichhelfejetzt.at koordinierten Sachspendenangebote.“

Mittlerweile wurde die Stiege 1 zur Gänze abgerissen, Stiege 2 ist nur zur Hälfte nutzbar. Über jenen Teil, der an Stiege 1 angrenzt, hat Arbesser aber noch keine weiteren Infos. Entwarnung gab es mittlerweile für die Stiege 3, hier konnten laut den Wahrnehmungen des Ortschefs alle Bewohner wieder einziehen. Ein Teil der Stiege 2 kann jedenfalls saniert werden, so viel steht fest. Komplett neu aufgebaut werden muss allerdings die Stiege 1 . Alle Bewohner konnten in der Zwischenzeit woanders unterkommen, „wenn auch zeitlich befristet“, räumt Arbesser ein.