Zu wenige Autos für Schutzweg?. Mangelnde Frequenz: Bezirkshauptmannschaft ließ Zebrastreifen entfernen. ÖVP will das rückgängig machen.

Von Bernhard Preineder. Erstellt am 21. Januar 2019 (08:35)
Ruzicka
Siegrun Bär, Peter König, Alexander Schwinger und Franz Grassl (alle ÖVP), hier mit Sohn Luis, setzen sich für den Schutzweg in der Alleestraße/Paul-Gusel-Straße ein.

Vor einiger Zeit hat die Bezirkshauptmannschaft Korneuburg trotz Protesten der Marktgemeinde vorgeschrieben, den Zebrastreifen an der Kreuzung Alleestraße/ Paul-Gusel-Straße zu entfernen. Das will die ÖVP jetzt rückgängig machen.

Wie VP-Straßenreferent Franz Grassl gegenüber der NÖN erklärte, hätte die Behörde festgestellt, dass der Schutzweg vor vielen Jahren ohne entsprechendes Verfahren errichtet wurde. Zusätzliche Begründung: Die Fußgeherfrequenz wäre nicht hoch genug gewesen.

„Wir wollen Sicherheit für unsere Bürger und vor allem für die Jüngsten unserer Gemeinde. Ein Schutzweg gibt den vielen Familien die notwendige Sicherheit, die Straße sicher zu queren“, meint dazu Parteikollege Geschäftsführender Gemeinderat Peter König. Da es sich hier um eine denkbar wichtige Stelle für eine Querungsmöglichkeit handelt und die Kreuzung zudem einen wichtigen Knotenpunkt in Richtung Donau oder Marchfeldkanal darstellt, fordert die ÖVP nun ein engagiertes Vorgehen.

Man weiß aber auch: Zur Errichtung eines Zebrastreifens bedarf es neben der tatsächlichen Erstellung von Beleuchtung und Verkehrszeichen sowie dem Aufmalen der Streifen auf der Straße vor allem eines im Vorfeld durch die Bezirkshauptmannschaft durchgeführten Prüfverfahrens, um die Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit festzustellen. Dabei werden unter anderem die Fußgängerfrequenz ermittelt und die Anzahl der Autos in diesem Bereich gezählt.