Bürgerinitiative stellt sich neu auf. Obmann Michael Kolek legt sein Amt nieder, Andreas Dungl könnte ihm nachfolgen.

Von Julia Winter. Erstellt am 02. Juli 2020 (03:46)
Obmann Michael Kolek
privat

Bei der Bürgerinitiative „Für ein lebenswertes Gerasdorf“, die sich für eine bessere Lebensqualität in der Stadtgemeinde einsetzt, wird sich in den kommenden Wochen einiges ändern. Es wird ein neuer Obmann gewählt, ein möglicher Nachfolger für Michael Kolek steht mit Andreas Dungl bereits in den Startlöchern.

Die 2015 ins Leben gerufene Bürgerinitiative, die zur Erlangung einer rechtlichen Stellung in einem Verein organisiert wurde, setzt sich gegen umweltschädliche Großprojekte ein. Der Fokus liegt dabei auf der Reduktion der Verkehrsbelastung und der daraus resultierenden Verminderung der Schadstoff- und Lärmbelästigung. Beispielsweise konnte die 2015 geplante 45 Meter hohe Hügeldeponie im Bereich der Seyringerstraße mit Hilfe der Initiative verhindert werden.

Bereits Interessenten für Nachfolge

In der vergangenen Woche gaben Noch-Obmann Michael Kolek und sein Stellvertreter ihren Rücktritt bekannt. Bereits seit der Gründung der Initiative haben sie sich aktiv für ein lebenswerteres Gerasdorf eingesetzt. Aus persönlichen sowie auch aus Zeitgründen hat der Obmann aber nun den Entschluss gefasst, sein Amt abzugeben. So ganz will sich Kolek jedoch noch nicht zurückziehen. „Auch weiterhin möchte ich das Wirken des Vereins unterstützen, allerdings nicht mehr an vorderster Front,“ erklärt er der NÖN.

Es gibt bereits einen Interessenten für die Nachfolge des Obmanns: Der Seyringer Andreas Dungl, der bereits in ähnlichen Bereichen Erfahrungen gesammelt hat, könnte Kolek ablösen. „Ich lebe hier in dieser schönen Stadtgemeinde und will mich in Zukunft vermehrt für ein lebenswertes Gerasdorf einsetzen“, begründet Dungl sein Interesse an der Nachfolge.
Obmann und Stellvertreter sollen in rund zwei Wochen im Rahmen der Generalversammlung gewählt werden.