Einkehren für die Draisinen-Fahrer. Die Draisinenalm hat wieder offen und bietet ein Highlight für Ausflugsgäste.

Von Josef Christelli. Erstellt am 04. Juli 2020 (04:43)
Die Draisinenalm Grafensulz hat wieder geöffnet. Karoline Kukula und Stefan Schwab beim beliebten Ausflugsziel.
Christelli

Die Weinviertel-Draisinen fahren seit Ende Mai wieder, die Draisinenalm hat behelfsmäßig geöffnet, es gibt wieder Getränke und Kleinigkeiten – derzeit Samstag, Sonntag und Feiertag, in den Ferien von Donnerstag bis Sonntag.

Nachdem Familie Freudhofmayer als Bewirtschafter aufgehört hatte, wurde ein neuer Pächter gesucht. Aufgrund der Coronakrise ruderten Anwärter zurück. Nach längerem Hin und Her hat nun die Weinviertel-Draisine-Betreibergesellschaft den Betrieb der Grafensulzer Draisinenalm selbst übernommen. „Es ist wichtig, die Fahrgäste am höchsten Punkt der Strecke zu versorgen. Noch ist vieles im Übergang, auch die Photovoltaikanlage muss erneuert werden, weil wir viel zu wenig Strom produzieren können“, hat Stefan Schwab von der Weinvierteldraisine noch viel vor.

Aber es kommen bereits die ersten Stammgäste, Pilger vom Jakobsweg werden wieder versorgt. Schwab verfolgt mit der „Hüttenwanderung“ ein attraktives Ziel. Da können Wanderer vom Buschberg zur Alm und wieder zurück wandern. Der Bahnsteig soll verlängert werden, um den Wanderweg bequem zu erreichen. Das Schienentaxi fährt ab Mistelbach (Interspar) über Asparn und Schletz zur Alm nach Grafensulz.

Außerdem werden heuer die Draisinen auch am Sonntag von Asparn über den Berg zur Grafensulzer Alm geschoben, um die Rückkehr nach Ernstbrunn/Thomasl zu erleichtern, und der Schienentaxi-Fahrplan wurde erweitert. Noch eine Neuerung gibt es: „Wir können drei Draisinen zusammenhängen, das ist lustiger und die Kräfte werden besser verteilt. Das ist besonders für Gruppen interessant“, weiß Schwab.