Neuer Ortsvorsteher will verbinden

Franz Sigl (55) folgt dem kürzlich verstorbenen Rupert Kürrer als Ortsvorsteher von Maisbirbaum nach und hat viel vor.

Josef Christelli Erstellt am 18. September 2021 | 05:34
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Franz Sigl (l.) wurde in der Gemeinderatssitzung zum neuen Ortsvorsteher von Maisbirbaum gewählt. Bürgermeister Horst Gangl gratulierte dazu.
Foto: Josef Christelli

Ein neuer Ortsvorsteher für Maisbirbaum musste von ÖVP-Bürgermeister Horst Gangl gesucht werden, nachdem Rupert Kürrer wie berichtet kürzlich verstorben ist. Er hatte dieses Amt von 1995 bis 2021 ausgeführt. In der Gemeinderatssitzung wurde nun Franz Sigl einstimmig als Nachfolger bestellt.

Sigl, ein langjähriger Freund Kürrers, hatte das Amt des Ortsvorstehers während dessen Krankheit bereits freiwillig ausgeübt. Der 55-Jährige ist seit der Gemeinderatswahl 2020 für die ÖVP im Gemeinderat engagiert, er ist verheiratet, hat einen Sohn und arbeitet als Kraftfahrer beim Lagerhaus Stockerau.

Für seine neue Funktion hat er klare Ziele: „Meine Anliegen: die Verschönerung des Ortsbildes und die Gemeinsamkeit wiederherstellen, weil sich während der letzten Jahre Gruppen gebildet haben.“

„Meine Anliegen: die Verschönerung des Ortsbildes und die Gemeinsamkeit wiederherstellen.“
Franz Sigl ist ab 1. Oktober Ortsvorsteher in Maisbirbaum

Sigl möchte Jäger, Feuerwehr und Bauernbund an einen Tisch bringen, um gewisse Verbesserungen zu erreichen und dem Ortsbild einen neuen Glanz zu verleihen, wie etwa Buswartehäuschen streichen. Er will auch viele andere Dinge regeln, etwa den Hintausweg auf Gemeindegrund auf Vordermann bringen.

Bürgermeister Gangl freut sich über Sigls Bestellung: „Er ist allseits als engagierter Bürger bekannt, ob bei unserem Corona-Teststraßenangebot, Gemeindeveranstaltungen, Feuerwehr, Schüttkastenadvent und vielem mehr. Ein angenehmer, positiv denkender und verlässlicher Mitarbeiter im Gemeinderat und in Maisbirbaum beliebt und eifrig.“ Mit 1. Oktober wird Sigl sein Amt antreten.