Corona-Cluster in Haselbach

17 Jäger wurden nach einem Jagdausflug in Haselbach positiv getestet. Man vermutet die hoch ansteckende Omikron-Variante.

Erstellt am 14. Januar 2022 | 16:47
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Foto: Bilderbox/Wodicka

In Haselbach befinden sich aktuell 17 Jäger nach einem Jagdausflug in Quarantäne, nachdem alle positiv auf das Corona-Virus getestet wurden. Unter den Betroffenen herrscht der Verdacht, dass es sich hierbei um die neuartige Omikron-Variante handelt, welche zwar mildere Verläufe als die altbekannten Varianten mit sich bringt, aber dafür vielfach ansteckender ist.

Ganz sicher ist man darüber aber nicht, denn: „Uns wurde nicht mitgeteilt, ob es sich bei der Variante, an der wir erkrankt sind, tatsächlich um Omikron handelt. Wir können aber garantieren, dass wir alle Sicherheitsmaßnahmen eingehalten haben und uns eigentlich auch nur im Freien aufgehalten haben“, betont der Haselbacher Jagdleiter Franz Schuster. 

Zudem betont Schuster, dass jeder einzelne Jäger zumindest zwei Mal geimpft ist: „Bei uns haben eigentlich alle bis auf einen die Booster-Impfung erhalten. Wir haben alle ausnahmslos sehr milde Verläufe – ich konnte am Anfang gar nicht glauben, dass ich positiv sein soll", erzählt er im NÖN-Gespräch.  Zudem komme auch dazu, dass keiner der Betroffenen mit vielen unterschiedlichen Personen in Kontakt gekommen ist. "Es weiß keiner so richtig, von wo das Virus überhaupt herkam!“