Ernstbrunner Applaus für Alltagshelden. Jeden Abend um 18 Uhr sind die „Klatscher“ in der Reidlingergasse aktiv – ein Fixtermin, wenn die Glocken der Ernstbrunner Pfarrkirche St. Martin geschlagen haben.

Von Josef Christelli. Erstellt am 08. April 2020 (04:54)
Die Klatscher von Ernstbrunn ehren jene Menschen, die das Leben aufrecht erhalten: Hannelore Huber, Helene Plesner, Erika Enzersdorfer, Johanna Kaiser und Josef Dittrich (v.l.).
Christelli

„Wir wissen, was das medizinische Personal, die Angestellten der Supermärkte und alle, die das Leben aufrecht erhalten, leisten müssen“, begründet Teilnehmerin Hannelore Huber die tägliche Aktion.

Meist sind es dieselben Personen, die mitmachen, manchmal kommen aber auch Neuzugänge hinzu. Wichtig ist aber dabei natürlich, dass auch auf den gesetzlich vorgeschriebenen Mindestabstand der Teilnehmer geachtet wird.

Die engagierten „Klatscher“ hatten auch den ausdrücklichen Wunsch, in der NÖN zu erscheinen. Huber erklärt, warum: „Damit all jene Personen, die das betrifft, auch wissen, dass sie in Ernstbrunn gewürdigt werden. Auch wenn sie unser Klatschen nicht hören können.“

-jch-

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