Korneuburg: Festival macht Pause. Den „Bunten Sommer“ wird es erst wieder 2021 geben. Dafür warten Kleinkunst, Konzerte und Grätzelfeste auf Gäste.

Von Veronika Löwenstein. Erstellt am 08. Juli 2020 (04:14)
Präsentieren das heurige Sommer-programm: Bürgermeister Christian Gepp, Gemeinderat Hubert Keyl und die Stadträte Andreas Minnich und Elisabeth Kerschbaum (v.l.).
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Unzählige Sitzungen, Verhandlungen, schlaflose Nächte, Was-wäre-wenn-Szenarien und Expertenmeetings hat Christian Fetz, Organisator des Festival-Events „Bunter Sommer“ hinter sich, um die weitere Entwicklung der Coronakrise abzusehen. Doch jetzt ist klar: Es wird heuer keinen Bunten Sommer geben, auch nicht in der angekündigten Light-Version. „Der bunte Schmetterling von 2020 nutzt die flugverkehrsarmen Lüfte und lässt sich 2021 wieder auf den farbenfrohen Blüten Kor neuburgs nieder“, formuliert es Fetz, der gleichzeitig verspricht: „Aufgeschoben ist nicht aufgehoben.“ Man arbeite bereits am Bunten Sommer-Programm für 2021, lässt er wissen.

„Wenn man den Abstand einhalten will, dann fallen eben viele Dinge weg“, verweist auch Bürgermeister Christian Gepp, dass die Planungen für ein Buntes Sommer-Programm heuer einfach nicht machbar waren.

Geboten wird den Korneubur gern dennoch etwas. Unter dem Motto „Korneuburg all inclusive!“ soll der Sommer in Kooperation mit heimischen Künstlern, Geschäftsleuten und Gas tronomiebetrieben zum Ferien-Hotspot vor der eigenen Haustüre werden. So soll es bei den Gastronomen rund zehn bis 15 Konzerte und Kleinkunstprogramme geben. Der Eintritt ist frei, die Zahl der Gäste wird je nach Location begrenzt. Außerdem unterstützt die Stadtgemeinde bei der Organisation von Grätzelfesten. So stellt die Stadt Infrastruktur wie Bänke, Mistkübel oder auch eine Luftburg zur Verfügung und wird sich an Künstlerbeiträgen beteiligen bzw. Gutscheine bereitstellen. Die „Korneuburger Grätzelfeste“ sollen dem Motto „Gemeinsam statt einsam“ gerecht werden, so der Wunsch von Stadtgemeinde und Stadtmarketing.