Sieg für die „Allee“ bei „Ideen.Wettbewerb“. Die Gemeinde suchte Vorschläge, um den öffentlichen Raum aufzuwerten. Das Gewinner-Projekt steht nun fest.

Von Bernhard U. Wieser. Erstellt am 21. Juni 2019 (06:15)
privat/
Mit dieser Fotomontage gewann Dieter Kubinger die Ausschreibung des „Ideen.Wettbewerbs“. Der Vorschlag einer Allee in der Stockerauer Straße wird im Herbst umgesetzt.Symbolbild

Die Gemeinde startete im Frühjahr den „Ideen.Wettbewerb“: Die Bürger wurden aufgefordert, Vorschläge zur Veränderung des öffentlichen Raums in Spillern einzureichen. Für die Umsetzung würde die Gemeinde 5.000 Euro zur Verfügung stellen. In der Gemeinderatssitzung wurde nun aus den Einreichungen der Sieger gekürt.

SP-Bürgermeister Thomas Speigner, der auch die Idee zum Wettbewerb hatte, stellte die Einsendungen vor. „Wir freuen uns über jeden Vorschlag, es sind spannende Projekte dabei“, meinte er einleitend.

Etwa zehn Bäume werden gepflanzt

Eine Idee war, 15 mobile Parkbänke in der Gemeinde aufzustellen, die die Position verändern können. Ein eingebauter GPS-Sensor sollte verhindern, dass die Bänke „verloren gehen.“ Ein anderer Vorschlag war, auf der Stockerauer Straße Bäume zu pflanzen und damit eine „Allee“ zu schaffen. Dies hätte den Effekt, CO² zu verringern, zudem würde man in einer Allee tenden

ziell langsamer fahren, meinte der Ortschef. Ein weiteres Projekt hatte den Hintergedanken, den Generationenpark aufzuwerten. Konkret sollte man eine Nestschaukel und ein Trampolin installieren.

Aus insgesamt sieben Projekten konnten die Mandatare wählen, nach zwei Wahldurchgängen stand der Sieger fest: Die Idee mit der „Allee“ von Dieter Kubinger überzeugte zwei Drittel der Mandatare.

Nun wird im Ausschuss beraten, welche Bäume infrage kommen, berichtete Speigner auf Nachfrage der NÖN: „Die Bäume sollen für Allergiker verträglich sein und im Herbst nicht allzu viel Mist machen. Mit dem Budget von 5.000 Euro werden sich wohl zehn Bäume ausgehen.“ Er war bereits vor Ort und hat sich die Situation angesehen. Es werden keine baulichen Maßnahmen gesetzt, da genügend Grünflächen vorhanden sind, gibt er Entwarnung. Für die Anrainer wird es also keine Nachteile mit sich bringen.