Unbekannte schlitzten Zirkuszelt auf. Andrea und Andi Degen können es nicht fassen: Zum zweiten Mal in sechs Monaten wurde den beiden Betreibern des Familienzirkus Don Eduardo bewusst geschadet.

Von Michaela Höberth. Erstellt am 14. Februar 2019 (15:25)
Robert Rieger
Das neue Zelt des Zirkus Don Eduardo wurde aufgeschlitzt. Für die Betreiber Andrea und Andi Degen ist es nicht das erste Mal, dass man ihrem Zirkus bewusst schaden will.

Derzeit hat der Zirkus im Osten von Stockerau sein Winterquartier aufgeschlagen. Dort wurde die Familie nun von Vandalen heimgesucht: Das neue, 24 Meter große Zelt wurde an mehreren Stellen aufgeschlitzt, und das unmittelbar vor der nächsten Premiere am 8. März. Doch dem nicht genug: „Die Täter haben auch versucht, es mit Benzinverstärker anzuzünden, doch glücklicher Weise brennen die Planen nicht“, schildert Pressesprecher Robert Rieger im NÖN-Gespräch.

Schon nach der Premiere in Groß-Enzersdorf im letzten Oktober schlugen Diebe über Nacht zu und stahlen Technik-Equipment sowie die Jonglier-Ausrüstung. Rieger vermutete damals einen Sabotage-Versuch eines anderen Zirkus. Es gibt keine Versicherungshaftung und die Familie Degen wollte die Polizei weder in Stockerau noch in Groß-Enzersdorf hinzuziehen. Die Vorführungen von 8. bis 18. März werden aber trotz dem Vandalenakt gezeigt: „Sie werden im kleineren Zelt auftreten“, kündigt Rieger an.

Robert Rieger

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