Wirtsfamilie mit großer Elefanten-Leidenschaft. Für die Wirtsfamilie Karl gibt es nichts Großartigeres als Elefanten – eine Leidenschaft, die ganz Stockerau mitträgt.

Von Michaela Höberth. Erstellt am 03. März 2018 (05:00)
privat
Strahlende Gesichter: Jakob, Iris, Josef und Angela Karl reisten 2016 nach Thailand, um dort sechs Tage in einem Elefantencamp zu verbringen.

„Irgendwann geht das in Fleisch und Blut über!“, lacht Angela Karl, Wirtin des „Schwarzen Elefanten“. Schon lange werden in der Familie ihres Mannes Josef Elefanten gesammelt, aber erst unter ihrer Leitung wurde daraus eine wahre Leidenschaft.

„Bei 2.500 Figuren haben wir zum Zählen aufgehört“, winkt Karl ab. Sie kann nur schätzen, wie viele Elefanten tatsächlich in den Gasträumen und der Wohnung der Familie untergebracht sind. „Wir bekommen viele Elefanten geschenkt“, freut sie sich, dass die Stockerauer ihre Sammelwut so entschieden mittragen. Und ganz gleich, welcher Elefantenartikel an die Familie Karl weitergegeben wird: „Wir halten jedes Stück in Ehren!“, verspricht die Wirtin.

„Wir bekommen viele Elefanten geschenkt. In der Sammlung finden sich also viele Stockerauer wieder.“Angela Karl, Wirtin des „Schwarzen Elefanten“

Höberth
Auch im Gastgarten wird man von einem stolzen Elefanten, der in einen Holzstamm geschnitzt wurde, empfangen. Für Angela und Josefeiner ihrer vielen Favoriten.

Einen Lieblingselefanten in ihrer Sammlung zu finden, fällt Karl verständlicherweise schwer – jeder hat seine Geschichte. Doch trotz der großen Anzahl will sie kein Stück missen: „Ich merke es genau, wenn irgendwo ein Elefant fehlt!“

Kein Wunder also, dass die prächtigen Dickhäuter längst zum Alltag der Familie gehören. „Früher haben wir bei den Setzkästen Gedächtnisspiele mit den Kindern gespielt. Sie mussten raten, welcher Elefant fehlt“, erzählt Karl. Auf jedem Strampler, jedem Spielzeug und sogar als „Schaukelelefant“ wurden die Tiere gewürdigt. „Man kann sich gar nicht vorstellen, wo man das Motiv überall findet“, zeigt Karl als Beispiel ein Taschenmesser, dass an einen Elefanten erinnert.

 

Elefantencamp in Thailand besucht

Die Tiere nur als Figuren und Abbildungen zu bewundern, war der Familie aber immer schon zu wenig: Vor zwei Jahren verwirklichten sie ihren großen Traum und reisten in ein Elefantencamp nach Thailand. „Jeder hatte einen Elefanten, den er pflegen und reiten durfte“, erinnert sich Karl an viele schöne Erlebnisse. Liebling der Truppe war ganz klar das Elefantenbaby Souki, das mit seiner Mutter in dem Camp lebte. „Es sind faszinierende und so gesellige Tiere“, schwärmt Karl.