Fuchs-Staupe und -Räude rund um Leobendorf. Gemeinden und Jäger raten vor allem Hundebesitzern zu besonderer Vorsicht.

Von Herwig Mohsburger. Erstellt am 03. März 2021 (10:45)
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Bei Füchsen wurden Räude und Staupe nachgewiesen, warnt aktuell die Gemeinde Leobendorf. Das betroffene Gebiet erstreckt sich über Spillern bis Stockerau, bestätigt  Jagdleiter Ignaz Wiedermann aus Leobendorf. „Nachdem es die letzten drei Jahre recht trocken war, ist die Fuchspopulation stark angestiegen“, so Wiedermann, der selbst schon erkrankte Tiere erlegt hat.

Zuletzt habe man erkrankte Tiere in der Nähe von Stockerau gefunden. Laut Wiedermann lässt sich das betroffene Gebiet nicht eingrenzen, denn im vergangenen April gab es schon Warnungen im Bereich Niederfellabrunn. „Es ist anzunehmen, dass infizierte Tiere sehr großflächig zu finden sie“ so der Jagdleiter.

Sollten Spaziergänger einen toten Fuchs finden, ist eine sofortige Meldung unerlässlich. Die Krankheiten sind auch für Haustiere gefährlich, Gemeinde und Jagdleiter raten zu besonderer Vorsicht, Hunde sollten im Wald unbedingt angeleint werden. „Leider gibt es großes Unverständnis, mir begegnen immer wieder Spaziergängern, die trotz meiner Warnung ihren Liebling nicht anleinen wollen“, so Wiedermann.