SP-Holzer gibt seinem Vorgänger die Schuld.

Von Veronika Löwenstein. Erstellt am 24. März 2019 (20:41)

SPÖ
Othmar Holzer

SP-Spitzenkandidat Othmar Holzer gibt die Schuld am schlechten Abschneiden seinem Vorgänger Helmut Laab: „Patriarchisches Verhalten und Anbiederung an Kube haben der SPÖ einen schweren Schaden zugefügt.“ Wie es nun personell weitergeht, werde morgen in den Parteigremien besprochen. Holzer kündigt an, weiter für die Stadt arbeiten zu wollen, denn: „Trotzdem ist es uns gelungen, ein sozialdemokratisches Team für die Zukunft in Stockerau zu formen.“

ÖVP
Andrea Völkl

„Für mich ist das Ganze noch nicht real“, konnte VP-Wahlsiegerin Andrea Völkl den Erdrutschsieg noch gar nicht fassen. „Ich habe aber schon in den Gesprächen viel positiven Zuspruch gespürt“, erzählt sie. Ein derartiger Erfolg kam aber auch für sie überraschend, gesteht sie.

Grüne
Dietmar Pfeiler

„Unser Vizebürgermeister ist da…“ wurde der Grüne-Spitzenkandidat Dietmar Pfeiler von seinem Team begrüßt. „Ich freue mich, dass bei dieser Richtungswahl auch eine kleine Fraktion zulegen konnte“, zeigte sich Pfeiler erleichtert. Er ist überzeugt: „Stockerau hat Erneuerung gewählt!“

FPÖ
Herbert Pohl

Für Quereinsteiger Herbert Pohl (FPÖ) zählt der Vergleich mit dem letzten Wahlergebnis nicht, „ich bin bei null gestartet.“ Das Ziel, Stockerau lebenswerter zu machen, werde man weiterhin verfolgen. Über allfällige Arbeitsübereinkommen werden die kommenden Gespräche entscheiden, sagt er.

NEOS
Martin Fischer

Die NEOS haben diesmal den Einzug in den Gemeinderat verfehlt. „Die NEOS werden der Stadt dennoch erhalten bleiben“, betont Spitzenkandidat Martin Fischer. Den Grund für den Nicht-Einzug sieht er im Match zwischen SPÖ und ÖVP: „Der Fokus stand auf Schwarz, Rot und Grün“, glaubt er.

WIR!
Erwin Kube

Trotzdem die Liste WIR! das Ziel, in den Gemeinderat einzuziehen, verfehlt hat, spricht Spitzenkandidat Erwin Kube von einem dreifachen Sieg. „Die SPÖ wird nicht mehr den Bürgermeister stellen, die NEOS haben kein Mandat mehr und die  FPÖ hat einen Sitz im Gemeinderat verloren“, nennt er die drei Ziele, die man erreicht hätte.