Korneuburgs ÖVP bot Bustour mit Ausblick. Bürgermeister Christian Gepp schlüpfte in die Rolle des Reiseleiters und informierte über Geschehenes und Geplantes.

Von Veronika Löwenstein. Erstellt am 18. Januar 2020 (06:21)
Ein Teil des ÖVP-Teams vor der Abfahrt am Korneuburger Bahnhof. Bürgermeister Christian Gepp übernahm bei der Busfahrt durch die Stadt die Funktion des Reiseleiters.
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Wahlkampf der etwas anderen Art: Mit einem Bus tourte das ÖVP-Team durch die Stadt. Bürgermeister Christian Gepp fungierte als Reiseführer und verwies auf der Rundfahrt auf bereits geleistete Projekte und künftige Vorhaben.

7.400 Arbeitsplätze gibt es derzeit in der Stadt. Und es sollen künftig noch mehr werden: Ein biopharmazeutisches Unternehmen, das nächstes Jahr in die Stadt übersiedelt, bringt rund 80 Jobs mit. Rasch wächst auch der Business Park K01 rund um die ehemalige Druckerei Ueberreuter. 200 Firmen haben sich auf dem Areal bereits niedergelassen. Geplant ist eine Zufahrt direkt auf die S1, „damit die Lkw nicht auf der Stockerauer Straße fahren müssen“, wie Gepp ausführte.

Neues konnte der Stadtchef auch punkto Donauradweg verkünden, wo eine Entflechtung geplant ist. In Richtung Stockerau ist „etwas Zusätzliches“ geplant, um Fußgängern künftig mehr Platz einzuräumen, „aber keine klassische Verbreiterung.“

Über den Einbau einer Enthärtungsanlage, um das Korneuburger Wasser weicher zu machen, werde Ende 2020 entschieden. Derzeit sei man in Gesprächen mit Experten. „Zuerst machen wir die Ringleitung, um zu mischen und eine einheitliche Wasserqualität in der Stadt zu erhalten“, so Gepp.

Finalisiert wird dieses Frühjahr die Sanierung der Dreifaltigkeitssäule. Neue Räumlichkeiten soll die Volkshochschule bekommen, die aus dem sanierungsbedürftigen Volksheim ausziehen wird. Gute Nachrichten auch für das Spital: Im Jahr 2021 soll ein MR (Magnetresonanz-Anlage) installiert werden.