Krems geht mit Bildungsstrategie neue Wege. Stadt vereint öffentliche Bildungseinrichtungen unter dem Motto „Krems bildet“ unter einem Dach.

Von Franz Aschauer. Erstellt am 06. Dezember 2019 (13:09)
Symbolbild
Von BlurryMe, Shutterstock.com

Sechs Monate lang feilten das Bildungsamt, der Bildungsausschuss der Stadt, Kindergärten und Schulen sowie die NÖ Bildungsdirektion unter Anleitung der Wallenberger und Linhard Regionalberatung GmbH an einer Bildungsstrategie.

Jetzt sind die rund 100 beteiligten Personen zu einem Ergebnis gekommen. Und das sieht vor, dass sechs Handlungsfelder und 41 Maßnahmen die Arbeit der nächsten Jahre für die 26 städtischen Bildungseinrichtungen leiten.

„Eine Stadt wie Krems ist laufend gefordert, in den Bildungsbereich zu investieren. Dazu braucht es klare Strategien und eine mittelfristige Ressourcenplanung“, erklärt Bürgermeister Reinhard Resch den Bedarf einer Bildungsstrategie, mit der Krems eine Vorreiterrolle in Österreich habe.

Webauftritt, Bildungstag und besseres Essen

Zu den 41 Maßnahmen gehören unter anderem ein gemeinsamer Internetauftritt, das Branden der Gebäude mit großen Transparenten, die Einführung eines Kremser Bildungstages, der Ausbau des Tagesbetreuungsangebots, die Verbesserung des Essensangebots, eine bessere Anbindung der Bildungsstandorte oder zweijährlich durchgeführte Elternbefragungen.

Sonja Hockauf-Bartaschek ist Leiterin des „Boards of Directors“.
Martin Kalchhauser

Dass die Bildungsstrategie, vereint unter dem Motto „Krems bildet“, den Weg vom Papier in die Realität findet, dafür ist das „Board of Directors“ zuständig. Den Vorsitz hat Bildungsausschuss-Obfrau Sonja Hockauf-Bartaschek, die operative Koordinierungsfunktion obliegt dem Bildungsamt.

Die Erstellung der Bildungsstrategie durch die Wallenberger und Linhard GmbH kostete die Stadt rund 21.000 Euro.