Bettlerproblem: Jetzt greift auch Resch ein

Erstellt am 18. März 2013 | 00:00
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Reaktion / Der Bürgermeister sucht gemeinsam mit anderen Städten und in Gesprächen mit Tierschützern nach Lösungsansätzen.
Von Udo Sagl

KREMS /  Jede Woche Ärger in der Fußgängerzone: Wie berichtet, sorgt die steigende Zahl aggressiver Bettler für eine Flut von Beschwerden. Zuletzt kam es sogar zu Festnahmen, weil Kinder zum Mitleidschinden missbraucht wurden – und das ist eindeutig verboten.

Noch nicht verboten ist hingegen das immer häufiger praktizierte Betteln mit Hunden. Tierschützer setzen sich für eine entsprechende Verordnung des Rathauses ein. Aber: „Die Stadt selbst hat keinen rechtlichen Handlungsspielraum, weil Betteln in einem Landesgesetz geregelt ist und nicht in einer Verordnung des Gemeinderates“, so Bürgermeister Reinhard Resch. „Wir sind aber in einem engen und intensiven Austausch mit anderen Städten, um Lösungsansätze zu erarbeiten.“

Wichtige Erkenntnisse erwartet sich der Stadtchef auch von einem „Runden Tisch“, der auf Initiative von Resch angesetzt wird. „Bei diesem Termin werden der Tierschutzverein, die drei örtlichen Hundeschulen und Primar Hans Mosser vom Hundemagazin WUFF ihre Anliegen vertreten. Die ersten Reaktionen auf diese Einladung waren sehr positiv.“