20-Jähriger drohte Ex mit Tod ihrer Familie. Mit Morddrohungen gegen die Angebetete und deren Familie wollte Verlassener die Ex zur Rückkehr zwingen. Ergebnis: Gefängnis!

Von Jutta Hahslinger. Erstellt am 04. März 2021 (05:12)
Symbolbild
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Die Kontrollsucht und mitunter rasende Eifersucht eines 20-jährigen Rehbergers trieben die entnervte Partnerin wieder zurück ins Elternhaus in Mautern. Das Ende der Beziehung akzeptierte der Verlassene aber nicht und er versuchte, seine Ex zur Rückkehr zu nötigen. Seine Überredungskünste versagten: Sie solle das Elternhaus wieder verlassen forderte er und kündigte an, er werde ihre Familie von seinen Leuten verschwinden lassen oder drohte ihr und den Angehörigen mit körperlichem Ungemach. Auch auf Geldforderungen des Rehbergers ging die Ex nicht ein und ließ von einem neuen Bekannten auch nicht ab, als ihr früherer Partner schließlich mit einer Schreckschusspistole herumfuchtelte.

Nach der Festnahme ließ der Rehberger in der Zelle seinem Unmut freien Lauf und beschmierte mit dem plastifizierten Ende seiner Hosenkordel die Wände. „Trau keiner Frau“, war da unter anderem zu lesen.

Nach mehreren Verhandlungstagen wurde der vorbestrafte 20-Jährige wegen Nötigung, Erpressung, Sachbeschädigung, Suchtgiftdelikten (Konsum und Weitergabe von Rauschgift), Urkundenunterdrückung (er entzog der Ex den Reisepass) und unerlaubten Waffenbesitzes zu einer teilbedingten Freiheitsstrafe verurteilt: 30 Monate, davon muss er ein halbes Jahr hinter Gittern absitzen. Weiters wurde eine bedingte Strafnachsicht von drei Monaten widerrufen. Somit muss er insgesamt neun Monate in Haft. Nicht rechtskräftig.