Erneute Betriebsunterbrechung auf der Wachaubahn. Nach einem Felssturz vom Sonntag ist die Wachaubahn ab Montagfrüh wieder befahrbar gewesen. Dies war aber nicht von langer Dauer.

Von APA / NÖN.at. Update am 26. Juli 2021 (16:53)
Wachaubahn
Wachaubahn
Kerschbaummayr

Wie Katharina Heider-Fischer, Sprecherin der Niederösterreichischen Verkehrsorganisationsges.m.b.H. (NÖVOG), mitteilte, entfiel der letzte geplante Umlauf am Montag. Auch am (morgigen) Dienstag sowie am Mittwoch ist kein Betrieb möglich. Grund ist, dass im betroffenen Gebiet weiteres Geröll herunterfallen könnte.

Ein Geologe hatte bei einer Inspektion am Montag weiteres loses Gesteinsmaterial geortet, das nun kontrolliert nach unten befördert werden soll. Die Schadenssumme stand nach der Kollision eines Zuges mit Geröllmassen vom Sonntag vorerst nicht fest. Heider-Fischer verwies auf laufende Begutachtungen.

Schauplatz des Vorfalls war ein Streckenstück zwischen den Bahnhöfen Dürnstein und Weißenkirchen (beide Bezirk Krems), präzisierte die Sprecherin am Montag. Die Garnitur war in Richtung Emmersdorf a. d. Donau (Bezirk Melk) unterwegs gewesen.

Unterbrochen worden war der Betrieb der Wachaubahn bereits am Sonntag, nachmittags waren keine Fahrten mehr möglich gewesen. Die rund 50 Passagiere, die sich beim Zusammenstoß im Zug befunden hatten, wurden per Bus nach Emmersdorf gebracht. Verletzt wurde niemand.