Region Krems: Manche Events auf tönernen Füßen. Stimmung der Veranstalter reicht von nüchterner Vorbereitung bis zu Resignation.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 15. September 2021 (05:38)
Donaufestival
Vorbereitungen laufen: Das donaufestival wird dieses Jahr Anfang Oktober stattfinden. Andere Veranstalter zeigen sich resignativ oder hoffen, dass es keine Maskenpflicht mehr geben wird. 
Donaufestival/Clara Wildberger

„Ich schaue schon seit einiger Zeit keine Nachrichten mehr und habe mir bis jetzt auch den neuen Stufenplan nicht angesehen, weil mich das auf Dauer fertigmacht“, zeigt sich Wirtin Rosi Weber-Staar abgebrüht. Ihr Gasthaus in St. Leonhard am Hornerwald lebe vor allem von Veranstaltungen wie dem dortigen „Oktoberfest“. „Das haben wir bereits zu einem Weißwurst- und Stelzenessen heruntergestuft. Auch die Familienfeiern sind weniger geworden.“ Weitere Verschärfungen lehnt sie, mit resignativer Stimme, ab. 

Recht unaufgeregt zeigt man sich bei der NÖ Festival und Kino GmbH in Stein. „Wir planen, alle Veranstaltungen für Herbst, wie geplant durchführen zu können. Das gilt für das Kino im Kesselhaus wie auch für Festivals. Wir haben ein Sicherheitskonzept, das wir leicht an die neuen Regeln anpassen können.“ Auch das donaufestival, welches regulär Ende April und Anfang Mai stattfindet, soll dieses Jahr an den ersten zwei Oktoberwochenenden über die Bühne gehen. 

Bei Kultur Langenlois begrüßt man die 2G-Regel, also Zutritt nur für Geimpfte und Genesene. „Da fallen die Kontrollen der Tests weg, was alles etwas einfacher macht“, meint Geschäftsführer Robert Stadler. „Fataler fände ich, wenn die Maskenpflicht wiederkommen würde. Gerade jetzt, wo Veranstaltungen drinnen stattfinden. Sollte das kommen, müssen wir wohl die meisten Veranstaltungen absagen.“ 

Bezüglich des Kremser Stadtadvents gibt Horst Berger vom Stadtmarketing Krems Auskunft: „Da es sich hier um keine klassische Veranstaltung handelt, fallen wir nicht unter den Stufenplan. Die Regeln werden so gehandhabt wie letztes Jahr, wo jeder Stand selbst die Verantwortung für die Einhaltung der Schutzmaßnahmen getragen hat“, so Berger.