Standort-Diskussion für Bäckerei Schmidl geht weiter. Schwierig gestaltet sich die Auswahl eines neuen Platzes für die Bäckerei Schmidl. Die Standortwahl stand in der Gemeinderatssitzung in der Kritik.

Von Gertrude Schopf. Erstellt am 30. Oktober 2019 (05:44)
Gregor Semrad
Barbara Schmidl (Zweite von rechts) mit einigen Mitarbeitern sowie Stadträtin Sabine Schwarz, Bundesrätin Doris Berger-Grabner, Heinz Kernstock (ÖAAB) und Bürgermeister Johann Riesenhuber in der Backstube. Foto: Gerti Schopf

Viel Diskussionsstoff bot in der jüngsten Gemeinderatssitzung der Tagesordnungspunkt „Grundsatzbeschluss über den Verbleib der Bäckerei Schmidl in der Stadtgemeinde Dürnstein“.

Raumplanerin Martina Scherz stellte die Standortsuche detailliert vor, gab einen Überblick über die insgesamt neun Möglichkeiten, erläuterte, warum letztendlich die Vorentscheidung für zwei Flächen (in der Riede Hollerin sowie am Mitterweg) gefallen sei und dass diese nun zur Begutachtung und Vorprüfung („Screening & Scoping“) beim Land seien. Eine Rückmeldung sei in zwei bis vier Wochen zu erwarten.

Bürgermeister Johann Riesenhuber musste sich Kritik von SPÖ und FPÖ und auch aus den eigenen Reihen anhören. Man habe sich diese detaillierten Infos schon viel früher gewünscht und auch eine intensivere Einbindung bei den Sondierungen, wurde da argumentiert. Vor allem, da ja schon klar war, dass es bei einer Umwidmung von Flächen in der Hollerin Widerstand geben würde. Und es wurde angeregt, ob man nicht doch den einen oder anderen ausgeschiedenen Standort nochmals näher unter die Lupe nehmen sollte. Riesenhuber nannte die Verfügbarkeit der Grundstücke als größte Herausforderung.

Der geplante Grundsatzbeschluss wurde schließlich einstimmig als Unterstützungserklärung abgefasst und unterfertigt.