Kremser Schüler als Paten für Bäume und Tiere. Schüler der Piaristen bewiesen, dass auch 11-Jährige ihren Beitrag für den Schutz des Regenwaldes leisten können.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 14. Februar 2020 (10:13)
Stolz auf ihren Beitrag für die Erhaltung des Regenwaldes: die Schüler der 1E-Klasse des Piaristengymnasiums Krems mit ihren Urkunden zum Arten-, Wald- und Klimaschutz.
BG/BRG Piaristengasse

Was kann man als 11-jähriger Schüler gegen die Abholzung der Regenwälder tun? Im Zuge der Beschäftigung mit dem „Regenwald der Österreicher“ in Costa Rica entstand in der 1E-Klasse des Piaristengymnasiums der Wunsch, selbst etwas für die Erhaltung der Regenwälder zu unternehmen.

Der Expertenvortrag von Werner Huber aus der Tropenstation La Gamba brachte die Schüler auf die Idee, für den Arten- und Klimaschutz zu spenden. So wurde eifrig in den Familien Geld gesammelt, manche verwendeten auch ihr Taschen- oder das Weihnachtsgeld dafür.

Das Klassenergebnis kann sich sehen lassen: Die 1E ermöglichte die Pflanzung von zehn Regenwaldbäumen in Costa Rica und leistete damit durch die Speicherung von insgesamt sieben Tonnen des Treibhausgases CO2 einen wertvollen Beitrag gegen den Klimawandel.

Außerdem konnten Patenschaften für 14 Aras, zwei Totenkopfaffen, einen Tapir und zwei Ozelots übernommen werden. „Damit helfen wir mit, dass diese bedrohten Tierarten im Regenwald überleben können. Wir sind stolz, einen kleinen Beitrag zum Arten- und Klimaschutz geleistet zu haben!“, freuten sich die Schüler.