AMS-Bilanz: Krems überall besser als Land und Bund. Erfreuliche Entwicklung brachte besten März seit sieben Jahren: Nur 6,8 % Arbeitslosigkeit.

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 13. April 2019 (04:31)
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Die Entwicklung der Jobsituation in der Gastronomie ist in Krems im Gegensatz zu anderen Regionen erfreulich.

Ein Minus von 13,7 Prozentpunkten gegenüber dem vorjährigen März-Wert vermeldet das AMS. Mit 2.781 Personen (415 weniger als 2018), die arbeitslos oder in Schulungen sind, erreichte man im Vormonat einen Wert von 6,8 %. Das ist der beste seit sieben Jahren!

Der Bezirk Krems liegt damit unter Landes- (7,7 %) und Bundesschnitt (7,4 %). Besonders erfreulich ist für Erwin Kirschenhofer, den Leiter der AMS-Bezirksgeschäftsstelle, dass die Langzeitarbeitslosigkeit seit Monaten signifikant rückläufig ist: „Wir setzten einen besonderen Schwerpunkt, da uns diese Menschen ein besonderes Anliegen sind. Angesichts des sich abzeichnenden Abschwunges Ende des Jahres nützen wir alle Ressourcen, um die gute Lage bestens für diese Personengruppe zu nützen.“ Hoffnung macht auch die NÖ-weite Initiative „Jobservice plus“.

Als maßgeblich ortet Kirschenhofer primär die gute Auftragslage in der Bauwirtschaft. „Aber auch im Tourismus ist in der Region die Arbeitslosigkeit – anders als in Gesamtösterreich – mit 16,5 % stark rückläufig.“

Weitere erfreuliche Details: spürbarer Rückgang der Jugendarbeitslosigkeit (– 15,6 %) und kräftiges Plus an offenen Stellen (+ 134 oder 26,7 %).