Mann zertrümmerte eigene Auslage. Zeugen vermuteten psychische Störung bei einem älteren Mann – doch der wollte nur gewaltsam in sein eigenes Haus gelangen.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 09. Juli 2020 (05:40)
Verzweiflung statt psychische Störung: Das Hammer-Attentat gegen eine Auslagenscheibe stellte sich als Versuch, ins eigene Haus zu kommen, heraus.
Karikatur: Hans Schönthaller

Augenzeugen eines kuriosen Vorfalles wurden am Abend des 29. Juni in der Schmidgasse Passanten und Besucher eines Schanigartens eines Lokals. Ein alter Mann begann plötzlich, die Auslagenscheibe eines leerstehenden Geschäftslokals einzuschlagen.

Zu Hilfe gerufene Polizisten, die einschritten, herrschte er an, er könne mit seinem Hammer machen, was er wolle. Zudem war bald klar, dass auch das Haus mit der Auslagenscheibe, ein ehemaliges Geschäft, dem „Hammer-Schwinger“ gehört.

Bald war auch eine Erklärung für das vermeintliche „Hammer-Attentat“ gefunden: Es handelte sich nicht um eine psychische Störung. Der Pensionist hatte sich lediglich irrtümlich aus dem Haus ausgesperrt und deshalb in der Folge versucht, durch die Auslage in sein Haus zurückzukommen.