Krems

Erstellt am 19. August 2018, 11:50

von Martin Kalchhauser

SV Rehberg: 3.350 Enten am Start!. Schnellstes Gummitier war nach 36 Minuten im Ziel. Tolle Preise für Unterstützer der Jugendarbeit.

Es war bereits die neunte Auflage der Entenrallye des SV Cardea Rehberg, bei der 3.350 gelbe Gummitiere von der Kremsbrücke in Imbach aus ins Rennen gingen.

„Startschuss“ mit Megaphon statt Pistole

Initiator und Organisator Johannes Aigner, der Jugendleiter des Sportvereins, durfte sich mit seiner Armada an freiwilligen Helfern über eine Rekordzahl an Teilnehmern freuen. Bürgermeister Reinhard Resch gab – weil keine Startpistole aufzutreiben war – per Megaphon das Zeichen zum Beginn. Die „Renn-Enten“ kippte Andreas Hagmann von der vollen Baggerschaufel auf der Brücke beim Imbacher Feuerwehrhaus aus in den Fluss.

Einige Tiere brauchten einen kleinen Schubs

Von dort ging es in gemächlichen Tempo unter den Augen einer Vielzahl an Schaulustigen, den Fluss abwärts. Die rund einen Kilometer lange Strecke hatte für die Schwimmtiere eine Reihe von Hürden parat. Zwar hatten die fleißigen Helfer aus den Reihen des Veranstalters mit einigen Holzkonstruktionen im Flusslauf dafür gesorgt, dass die meisten Enten selbst den Weg Richtung Ziel fanden, doch mussten Jugendliche aus dem Verein mit einem parallelen „Kontrollgang“ im Fluss immer wieder Tieren nachhelfen, indem sie sie aus dem Ufergras befreiten oder aufgelaufenen Tieren den notwendigen Schubs gaben.

Erste Ente erreichte nach 36 Minuten das Ziel

Hürden für die kleinen gelben Schwimmer waren beispielsweise die Schikane am Beginn des „Maurertümpels“ oder die Penn-Wehr. Nach 36 Minuten erreichte die erste Ente das Ziel auf Höhe des Rehberger Sportplatzes. Für die ersten 30 Tiere, die dort mit Hilfe von Keschern aus dem Wasser geholt wurde, gab es tolle Sachpreise. Auch die Ente mit der Nummer 2026 – die letztplatzierte – erhielt einen Trostpreis. Da Startkarten unter anderem nach Wien, Graz, Deutschland und sogar nach Dänemark (!) verkauft waren, konnten die meisten Preise leider nicht an Ort und Stelle übergeben werden. Sie werden aber zugestellt.

Volksfeststimmung am Rehberger Sportplatz

Am SV-Sportplatz umsorgten die Aktivisten des Vereins gemeinsam hunderte Gäste mit Essen – unter anderem gab es Grillhenderl – und Getränken. Letztere waren wegen der heißen Witterung besonders begeht. Obmann Paul Punzet fungierte bei der Preisverleihung als Moderator.

Langenloiserin hatte die schnellste Ente

Die schnellste Ente im Kremsfluss hatte heuer Kerstin Bischof aus Langenlois. Ihr Bruder Thorsten Bischof spielt seit Sommer beim SV Rehberg und ist vom SC Hartl Haus zum Verein gestoßen. Sein erster Einsatz beim "Enten verkaufen" war also durchaus gelungen …

Gewinnerin zahlt mit Fleischknödeln

Platz 2 ging an Gabi Schicklgruber aus Imbach. „Ich war jedes Jahr live dabei und habe noch nie gewonnen. Heuer haben wir in Spitz den Geburtstag meiner Tochter Niki gefeiert und dort habe ich vom Gewinn erfahren", meinte sie. Lustig ist, wie sie zur Gewinnerente gekommen ist: Ex KSC-Obmann Herbert Steininger hat zehn Enten erworben und Gabi geschenkt. Bedingung: Dass sie ihn zum Fleischknödel-Essen einlädt! „Jetzt gibt’s für den Herbert eine ganz große Portion“, versprach die glückliche Gewinnerin.

Ehrenobmann Stiegler sichert sich Bronze

„Bronze“ für die drittschnellste Ente ging an Eva und Pepi Stiegler. Der SV Rehberg-Ehrenobmann und seine Frau können jetzt sechs Monate lang im INJOY bei Jürgen Kreitner ihre Muskeln trainieren!

Vizebürgermeisterin Hollerer ebenfalls im Glück

Jeweils zwei Enten im Vorderfeld konnten Vizebürgermeisterin Eva Hollerer und Jutta Judmann landen. Für die Kremser Stadtpolitikerin gibt’s eine Uhr und Länderspielkarten vom ÖFB sowie ein Hilti Montageset. Judmann, die direkt beim Startgelände an der Burgtalbrücke wohnt, gewinnt ein Steakmenü im 2Stein von Harry Schindlegger und einen Karton Sekt samt Kühler-

Freude auch bei den Gewinnern kleiner Preise

Auch ihr Lebensgefährte Adi Zeller räumte einen Preis ab – einen Karton Wein vom Winzerhof Gartler. Anton Türk ist einfach beim SVR immer dabei und hat ein glückliches Händchen. Auch diesmal war er unter den Gewinnern. Er wird im Schmid‘s einen Burger verdrücken und eine XXL-Flasche Craft Beer mit nach Hause nehmen können.

Als letzte Ente, die über die Ziellinie schwamm, wurde jene, auf die Jürgen Ganglmeier gesetzt hatte, erfasst. Dieser darf sich über den Rehberger Klubwein „Cardea!“ freuen.

Bubble-Soccer: Verein Impulse erhielt Scheck

Der Anlass und die große Gästeschar wurden auch dafür genützt, dem Verein Impulse, vertreten durch seine Geschäftsführerin Manuela Leoni, den Erlös aus dem vergangenen Bubble-Soccer-Turnier zu übergeben. Dieses war von einem Sportwissenschafter-Team gemeinsam mit dem SV Rehberg veranstaltet worden. Die Summe von 1.338 Euro wechselte in Form eines Schecks, übergeben von den Organisatoren Obmann Punzet und Emanuel Faltl, den Besitzer.

Wichtige Einnahme für die Jugendarbeit

Der Erös aus der Entenrallye steht noch nicht fest. Allerdings kann als sicher gelten, dass sich der SV Cardea Rehberg über einen Einnahme von mehreren tausend Euro freuen wird können. Dieses Geld geht zur Gänze in die wichtige Jugendförderung, die in Rehberg groß geschrieben wird.