Gasgebrechen durch Verkehrsunfall in Krems. Nicht ungefährlich war die Lage bei einem an und für sich harmlosen Unfall am Montag, 3. Dezember, in der Kremstalstraße. Weil Gasgeruch wahrgenommen wurde, musste besonders vorsichtig vorgegangen werden.

Von Martin Kalchhauser. Update am 06. Dezember 2019 (10:02)

Verkehrsunfall mit Folgen

Gegen 14.25 Uhr wurden die Einsatzkräfte in die Kremstalstraße unweit der Kremstalkapelle alarmiert. Aus ungeklärter Ursache war dort stadtauswärts fahrender Pkw, den ein 77-jähriger Imbacher lenkte, in eine Mauer neben der Fahrbahn gekracht. Der Mann, der angab, am Steuer einen Schwindelanfall erlitten zu haben, hatte dabei auch den Gasanschluss des angrenzenden Hauses beschädigt.

Straße komplett gesperrt

Unmittelbar nach der Alarmierung rückte die FF Krems mit zwei Einsatzfahrzeugen und neun Helfern zur Unfallstelle aus. Beim Eintreffen konnte Gasgeruch wahrgenommen werden, weshalb aus Sicherheitsgründen unverzüglich die Straße komplett gesperrt wurde und ein Atemschutztrupp bis zum Eintreffen des Energieversorgungsunternehmens den Brandschutz sicherstellte.

EVN konnte rasch helfen

Nachdem der Gasanschluss von zum Notfallort geholten Mitarbeitern der EVN rasch abgedichtet werden konnte, beschränkte sich die Arbeit der Silberhelme auf die Beseitigung der Schäden durch den Unfall. Der stark beschädigte Pkw wurde auf einen Transportlaster geladen und gesichert abgestellt. Auch die Straße befreiten die Helfer von herumliegenden Trümmern.

Die Straßenmeisterei vollendete die Reinigung der Fahrbahn wenig später.

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