Gföhl

Erstellt am 03. Januar 2019, 11:12

von Martin Kalchhauser

Unfallopfer im Auto eingeklemmt. Schneefall wurde 80-jährigem Lenker zum Verhängnis. Mit Ehegattin (75) in den Graben gefahren.

Die winterlichen Fahrverhältnisse auf der Bundesstraße 37 bei Großmotten dürfte ein Wiener Pensionist unterschätzt haben. Er kam in den Mittagsstunden des 2. Jänner von der Fahrbahn ab und krachte im Straßengraben gegen einen Stein.

Im Straßengraben gegen Stein geprallt

Vom plötzlich einsetzenden Schneefall und den heftigen Windböen wurde der 80-jährige Lenker offenbar überrascht. Er kam ohne Fremdverschulden ins Schleudern, geriet mit den rechten Rädern aufs Bankett und mähte drei Straßenleitpflöcke um. In der Folge schlitterte der Kleinwagen die steile Böschung hinunter und stieß dort gegen einen großen Stein. Dadurch wurde das Auto um 180 Grad gedreht, der Lenker und seine mitfahrende Gattin (75) waren im Unfallfahrzeug eingeklemmt.

Beide Verletzten im Auto gefangen

Nachkommende Lenker leisteten Erste Hilfe und alarmierten die Rettungskräfte. Um die beiden Insassen aus dem Auto zu bekommen, musste die FF Gföhl das hydraulische Bergeset zum Einsatz bringen. Der hinzugerufene Notarzthubschrauber konnte wieder leer zurückfliegen, die vom Zwettler Rotkreuz-Notarzt versorgten Patienten kamen mit Rettungsfahrzeugen ins Krankenhaus.

Schnee und Kälte erschwerten Arbeiten

Der Pkw wurde von der Feuerwehr aus dem Graben gezogen und zu einem Abstellplatz gebracht. Der Einsatz, der für die Helfer durch die winterlichen Bedingungen verschärft wurde, dauerte rund eineinhalb Stunden.