Bergrettung Wachau holte Wanderer vom Seekopf. Die winterlichen Bedingungen wurden am 9. Jänner einem 23-jährigen Wanderer im Bereich des Seekopfes in der Wachau zum Verhängnis. Er stürzte, verletzte sich am Knie und musste von der Bergrettung Wachau ins Tal gebracht werden.

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 10. Januar 2021 (15:38)

Der erste Einsatz des Jahres der Bergrettung Wachau war ein winterlicher und führte die Helfer auf den 671 Meter hohen Seekopf, wo an diesem Tag zahlreiche Wanderer unterwegs waren.

Mann nach Sturz gehunfähig

Am frühen Nachmittag des 9. Jänner war ein Mann aus der Gemeinde St. Margrethen an der Sierning (Bezirk St. Pölten), der bereits in der Vergangenheit mit einem Knie Probleme gehabt hatte, auf dem verschneiten Wanderweg zum neuen Aussichtsturm gestürzt. Die Probleme wurden akut, und der Verletzte konnten den Abstieg nicht mehr aus eigener Kraft bewältigen.

FF und Bergrettung alarmiert

Die alarmierte Feuerwehr Rührsdorf mit acht Helfern sowie die Bergrettung mit insgesamt neun Kräften kamen dem Mann zu Hilfe. Sie konnten über verschneite Forststraßen mittels Allradfahrzeugen und Schneeketten sehr nah an die Unfallstelle zufahren. Die Erstversorgung des Verletzten klappte an Ort und Stelle problemlos.

Abtransport mit Rettungsbus

Mit vereinten Kräften konnte der Bergsportler dann mittels Vakuummatratze und Gebirgstrage rund 50 Meter weit zum Bergrettungsbus gebracht und anschließend mit diesem bis ins Tal transportiert werden. Im Tal übergab die Bergrettung den Verletzten dann an das bereits in Rossatz wartende Team des Kremser Roten Kreuzes, das den Mann ins Universitätsklinikum Krems transportierte.