Sachspenden für Arad gefragt. Georg Jachan schickt wieder eine Lieferung in den Kreis Arad. Geldspenden für Finanzierung der Transporte erbeten.

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 22. Februar 2019 (06:00)
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Rund 4.000 Leuten im Kreis Arad kommen die laufenden Hilfslieferungen, die der Gföhler Georg Jachan organisiert, zugute. Am Freitag, 22. Februar, wird nachmittags wieder gesammelt.

Wer Sachspenden abgeben möchte, kann dies von 13 bis 18 Uhr in der Seilergasse 17 tun. Gefragt sind haltbare Lebensmittel, Schuhe, Kleidung, Bettzeug, Decken, Matratzen, (zerlegte) Betten, Einwegwindeln, Hygieneartikel und Spielsachen, aber auch Sondennahrung. Jachan, der hofft, dass sich dort niemand Sachen entledigt, die schmutzig oder kaputt sind (Müll), hilft damit Privatpersonen („Die wohnen oft in Baracken, die den Namen ,Häuser‘ nicht verdienen!“) ebenso wie einem Schulprojekt, einem Obdachlosenheim in Arad und einem Altenheim in Cermei. „Wir versuchen, dem Kreislauf der Armut ein wenig entgegenzuwirken“, setzt Jachan auf Helfer vor Ort, die ihm beim Verteilen helfen. „Für die Schulen brauchen wir so gut wie alles – von Seife und Klopapier bis zu Overheadprojektoren und Laptops.“

Fotos: Martin Kalchhauser,
Georg Jachan startet wieder eine Sammlung für Rumänien, wo die Menschen teilweise unter unglaublich ärmlichen Bedingungen (Foto rechts) leben.privat

Jede Woche kann der Gföhler einen 7,5-Tonner befüllen. Nur kostet auch der Transport Geld. „Deshalb bitten wir auch um Spenden.“ Wer helfen kann, möge das mit einer Spende auf das Konto der Pfarre Gföhl (bei der Sparkasse Gföhl), IBAN AT71 2027 2000 0071 9955, tun!