Hollenburg: Felsen stürzte auf B 37a. Ein riesiger Felsen mit mehr als zwei Metern Durchmesser stürzte am frühen Nachmittag des 17. September bei Hollenburg auf die Richtungsfahrbahn St. Pölten der Bundesstraße 37a. Der Verkehr musste teilweise durch den Ort Hollenburg umgeleitet werden.

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 17. September 2020 (21:04)

Glück im Unglück für mehrere Fahrzeuglenker auf der Bundesstraße 37a: Ein Felssturz blockierte die wichtige Verbindung zwischen Krems und Traismauer.

Felsen war zwei Meter groß

Der größte Brocken, der auf die rechte Spur der Richtungsfahrbahn St. Pölten krachte, hatte den stolzen Durchmesser von zwei Metern. Daneben kamen auch noch viele weitere, kleinere Steine und Schotter sowie Erde den Hang herunter. Einige Fahrzeuge wurden von den Steinen beschädigt. Zum Glück kam keine Person zu Schaden.

Lkw-Fahrer schlug Alarm

Ein Lkw-Fahrer meldete den Zwischenfall der Polizei. Die Feuerwehr Krems sowie die Straßenmeisterei rückten aus, um die Fahrbahn wieder freizumachen, Die Arbeiten dauerten jedoch den ganzen Nachmittag. Zeitweise konnte der Verkehr auf der Überholspur an der Stelle vorbeigeleitet werden, mehrere Stunden lang war die B 37a jedoch in Richtung St. Pölten total gesperrt.

Stauchaos in Hollenburg

Auf der Umleitungsstrecke durch den Ort Hollenburg kam es aufgrund der dortigen Engstellen zu einem massiven Stau. die Autofahrer, die die Strecke benützten, mussten bis zu 30 Minuten Verspätung in Kauf nehmen - besonders ärgerlich für die nach einem langen Arbeitstag nach Hause fahrenden Pendler. Am Abend des Donnerstags war die erste Fahrspur noch gesperrt. 

Lockerten Wurzeln das Erdreich?

Experten müssen den Hang übersteigen, ehe Entwarnung für weitere derartige Vorfälle gegeben werden kann. Ein Geologe des Landes Niederösterreich hält als Ursache für wahrscheinlich, dass die Wurzeln von Bäumen das Erdreich unterhalb der Ruine Hollenburg gelockert und instabil gemacht haben.