„Frauen-Sachen“ für Schau im „museumkrems“ gesucht. Für Ausstellung über Frauen von Krems wird um persönliche Gegenstände gebeten.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 05. März 2021 (05:12)
Kulturamtsleiter Gregor Kremser und Bürgermeister Reinhard Resch besuchten am Donnerstag die neue Ausstellung in der „galeriekrems“ in der Stadtbücherei: Künstlerin Adriana Affortunati schuf hier aus altem Papier die Installation „Arkade“.
Johann Lechner

Mit einem Jahr Verspätung aufgrund der Corona-Krise wird ab 10. April im „museumkrems“ die Ausstellung „Wo sind sie geblieben – die Frauen von Krems?“ zu sehen sein. Künstlerin Iris Andraschek ist dafür noch auf der Suche nach persönlichen Gegenständen der weiblichen Bevölkerung.

Es kann eine Lieblingstasse sein, aus der der Kaffee besonders gut schmeckt, oder der Lieblingsschal oder ein besonderes Möbelstück: Gesammelt werden Gegenstände, zu denen frau eine besondere Beziehung hat und die auch in nächster Zukunft noch eine besondere Bedeutung haben. Diese Dinge sollen Teil der Ausstellung werden. Die Anregung zu diesem Projekt hat Iris Andraschek bei einer der „Frauen von Krems“ gefunden, nämlich bei Theresia Rotter (1852 – 1936). Die einstige Museumskustodin war sehr bekannt für ihre Sammlungstätigkeit. Sie nimmt gemeinsam mit anderen historischen Frauenpersönlichkeiten aus Krems einen wichtigen Platz in der Ausstellung ein.

Interessierte Frauen, die ein Objekt leihweise zur Verfügung stellen möchten, werden gebeten, direkt mit dem „museumkrems“ in Kontakt zu treten: 02732/801-570 oder museum@krems.gv.at