Bereits 68 Mitglieder bei österreichischen Traditionsweingütern

Erstellt am 21. Mai 2022 | 05:15
Lesezeit: 2 Min
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Die neuesten „vollwertigen“ ÖTW-Mitglieder: Peter und Eva Steininger, Georg Leindl und Artur Toifl (Weingut Thiery-Weber), mit Obmann Michael Moosbrugger (Mitte).
Foto: ÖTW/pov.at
Zuwachs bei den ÖTW-Winzern.

1992 haben sich unter dem Vorsitz von Willi Bründlmayer zehn Weingüter aus dem Kamptal und Kremstal zum Verein der Österreichischen Traditionsweingüter (ÖTW) zusammengefunden. Ihr Ziel: die Klassifizierung von Weinberglagen (Rieden) und die Erlangung des Gesetzesstatus. Damit wäre die Klassifizierung dann nicht mehr die privatrechtliche Angelegenheit der Winzervereinigung, sie würde für sämtliche Weingüter des Landes gelten.

2010 waren es schon knapp 30 Mitgliedsbetriebe aus dem Traisental, Kamptal, Kremstal und vom Wagram, die damals festlegten, welche Rieden ab sofort die Bezeichnung Erste Lage tragen durften. Eine große Erweiterung (auf 62 Betriebe) erfuhr der Verein 2018 mit der Eingliederung der Weinbaugebiete Wien und Carnuntum.

Nun, zum 30-Jahr-Jubiläum, sind es 68, die jüngsten Aufnahmen betreffen mit den Kamptaler Weingütern Steininger und Leindl sowie dem Kremstaler Thiery-Weber schon bislang kooptierte Mitglieder. In Summe sind somit derzeit 72 Rieden (60 Donau, 12 Wien) als ÖTW Erste Lage klassifiziert.

Als Obmann des Dachverbandes der ÖTW fungiert seit über 15 Jahren Michael Moosbrugger (Schloss Gobelsburg), der gleichzeitig auch Obmann des Regionalvereines Donau ist.