Klassik-Winzer auf Obmann-Suche

Erstellt am 27. April 2014 | 07:00
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Foto: NOEN, Schopf
Durchhalten / Die Winzervereinigung „Kamptal Klassik“ lässt sich nicht unterkriegen und kämpft weiter für die Beibehaltung ihres Namens.
Es gibt sie noch, die Winzervereinigung „Kamptal Klassik“. 1992 von Friedrich Wolf gegründet mit dem Ziel, klassisch ausgebaute, gebiets typische Weine unter einer gemeinsamen Qualitäts-Gebietsmarke zu vertreiben, waren die damals fast 150 Winzer äußerst erfolgreich unterwegs, den Kamptaler Wein als solchen bekannt zu machen. Bis dann 2008 das Weinkomitee die Einführung des „Kamptal DAC“ durchsetzte und damit die Herkunftsbezeichnung „Kamptal“ nur mehr für DAC-Grüne-Veltliner und -Rieslinge zuließ.

27 Winzer halten Vereinigung noch die Treue

Erwin Mold, seit 2009 Obmann, führte seither einen erbitterten Kampf für das Weiterbestehen der K-&-K-Marke und des K-& -K-Logos. „Ich hab genug, die Sache scheint aussichtslos“, hat er sich vor kurzem aus dem Vorstand zurückgezogen. Harald Groll aus Schiltern ist interimistischer Obmann, bis demnächst in der Hauptversammlung die Neuwahl ansteht.

27 Winzer sind es, die der Vereinigung derzeit noch die Treue halten. Sie füllen ihre DAC-Weine mit dem K-&-K-Logo ab, das Logo für den Zweigelt (und den Sekt) beziehungsweise Nicht-DAC-Veltliner und -Rieslinge wurden in „Kamp Klassik“ abgeändert.