Kooperation ist für heimische Erzeuger wichtig. Klimaschutz beim Einkauf: Bedeutung des Einkaufs regionaler Erzeugnisse nicht zu unterschätzen!

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 18. August 2019 (04:33)
Martin Kalchhauser
Energiestammtisch Krems bei EVI Naturkost: Imkerin Gertrude Haumer, Herbert Malek vom EMC, Obfrau Renate Brandner-Weiß, Gastgeber Alfred Schwendinger, Pia Buchhart (fahrvergnügen.at) und Oskar Scherer (Paudorf Mobil, von links).

Klimaschutz beginnt beim Essen, und dabei ist die Kooperation von Erzeugern und Verbrauchern bzw. von Land und Stadt wichtig. Das war die Kernaussage beim Waldviertler Umweltstammtisch, der bei EVI-Naturkost stattfand.

Lokale Initiativen wie das E-Carsharing fahrvergnügen.at (durch Pia Buchhart), die Energiewelle Krems (Tina Weiß) und der Elektro-Mobilitäts-Club (EMC, Herbert Malek) sowie Paudorf Mobil (Oskar Scherer) erhielten Gelegenheit, sich kurz vorzustellen. Danach betonte Bio-Imkerin Gertrude Haumer aus Peygarten bei Waidhofen/Thaya, dass es für den Bienenbestand von enorm großer Wichtigkeit sei, ausschließlich heimischen Honig zu kaufen: „Honig kann man importieren, die Bestäubung der Pflanzen aber nicht!“

EVI seit 40 Jahren auf der Erfolgswelle

Die Erfolgsgeschichte der EVI-Naturkost erläuterte Gastgeber Alfred Schwendinger. 1979 startete man mit einem 20 m²-Geschäftslokal in St. Pölten, bald auch in Krems und Zwettl. Heute florieren St. Pölten und Krems, wo man 600 m² bespielt und 20 Angestellte hat.

Schwendinger: „EVI ist ein Beispiel, wie alle von einer Kooperation etwas haben können: Die Konsumenten beste Qualität zu einem fairen Preis und die Bauernhöfe einen guten Preis für ihr Produkt.“

Reinhard Engelhart berichtete über seine Kontakte zu den Queros, den Nachfahren der Inkas in Peru, mit ihrer hoch entwickelten, spirituellen Agrarkultur mit dem Boden als Lebewesen.