Krems

Erstellt am 03. Januar 2019, 04:45

von Martin Kalchhauser

Forstarbeiten sind Gewinn. Martin Kalchhauser über das Glück im Unglück mit den Eschen.

Der Eschenbestand entlang des Naturlehrpfades im Reisperbachtal macht den verantwortlichen Stadtpolitikern zu Recht Sorgen. Reihenweise fallen Bäume um, weil wegen des Pilzbefalls ihre Wurzeln absterben.

Glücksfall Nummer 1: Bisher wurde noch kein Personenschaden angerichtet. Glücksfall Nummer 2: Durch die Arbeiten entstehen der Stadt Krems keine Kosten. Im Gegenteil! Mit der Abnahme des Holzes ist die Rechnung des ausführenden Betriebs bezahlt, und es bleibt auch noch für die Pflanzung neuer Bäume Geld übrig.

Zu verdanken ist das ÖVP-Stadtrat Martin Sedelmaier. Der Verantwortliche für die Liegenschaften der Stadt ist (auch) ein Forst-Profi. Verantwortliche von acht Forst-Unternehmen hat er nach Stein gelotst und Angebote eingeholt. Die Forstarbeiten sind letztlich ein doppelter Gewinn – zum einen für die Sicherheit der Spaziergänger und Wanderer im Reisperbachtal, zum anderen für die Stadtkasse. Ein Problem kann man wohl kaum besser „verwerten“!