Ärger über Rumpelpiste vor Kremser Klinikum. Zufahrt zum Spital beschert schmerzliche Erfahrungen. Verbesserung geplant.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 05. März 2021 (05:33)
Schönthaller

Als „Rumpelpiste“ wird der Mitterweg von vielen Verkehrsteilnehmern bezeichnet. Vor allem Patienten, die in Rettungs- und Privatfahrzeugen das Klinikum ansteuern, berichten von schmerzlichen Erfahrungen mit der Fahrbahn in extrem schlechten Zustand.

Der zuständige SPÖ-Stadtrat Werner Stöberl kennt das Problem, wie er auf NÖN-Anfrage mitteilt. „Eine Instandsetzung ist noch für heuer geplant“, macht er Hoffnung auf eine baldige Verbesserung des Zustandes. „Wir sind bemüht, so rasch wie möglich eine Lösung zu finden.“ Sogar eine budgetäre Vorsorge sei bereits getroffen. Dass das Geld allerdings für eine komplette Erneuerung der Fahrbahn zwischen Winzergasse und Hafenstraße reichen werde, ist leider unwahrscheinlich. „Ich hoffe, dass es möglich ist, rasch eine Verschleißschicht aufzubringen, die wieder einige Jahre halten sollte.“

Abzuwägen wird nun sein, ob in einer ersten Etappe der Bereich östlich der Lehnergasse (in Richtung Hafenstraße) oder der zwischen der Einfahrt zum Universitätsklinikum und der Winzergasse – quasi die westliche Hälfte – saniert wird. „Die genauen Kosten sind leider noch nicht abschätzbar, da zuerst geklärt werden muss, ob gleich auch irgendwelche Leitungen unter die Erde kommen“, meint Stöberl auf die Frage nach der voraussichtlichen Höhe der Aufwendungen. Auf keinen Fall wolle man gleich nach einer Oberflächen-Sanierung wieder aufgraben müssen.