Süße Geschenke milderten Angst vor finsteren Gesellen. Woidviertla Höhln Teif'ln war in Krems unterwegs. Nur wenige aber zeigten Angst vor den schrecklich aussehenden Gesellen. Nikolaus und Weihnachtsengerl gewannen die Herzen der kleinen Gäste.

Von Michaela Sommer. Erstellt am 08. Dezember 2019 (09:15)

Fratzen und Glockengetöse

„Das Böse“ und „das Gute“ zogen am Krampusabend vereint durch die Kremser Innenstadt. Mit ohrenbetäubendem Glockengetöse, teuflisch leuchtenden Augen und grauenhaften Fratzen verbreiteten die "Woidviertla Höhln Teif‘ln", besonders unter den jungen Besuchern, Angst und Schrecken.

Süße Gaben milderten Angst

Traditionell dient dieses höllische Spektakel dem Austreiben des alten Jahres, und soll die bösen Wintergeister davonjagen. Begleitet wurden die „Schiachperchten“ vom heiligen Nikolaus und zwei weißen Weihnachtsengerln, die mit ihren süßen Gaben den Schrecken – vor allem bei den kleinen Besuchern – gleich ein wenig milderten.

Feuershow zum Ausklang

Nach ihrem infernalischen Zug durch die Fußgängerzone versammelten sich die Teif‘ln am Dreifaltigkeitsplatz, um mit einer höllischen Feuershow dem Winter ordentlich einzuheizen. Während die Kinder sich beim Nikolaus ihre Sackerl abholten, konnten sich die großen Besucher, an diesem klirrend kalten Abend, bei Punsch und Glühwein aufwärmen, und das Austreiben des alten Jahres gebührend feiern.