500 Park-Mahnungen in einer Woche. Wachdienst schrieb innerhalb einer Woche 500 Mahnungen. Zimmermann: „Haben Beschwerdeflut verhindert.“

Von Johannes Mayerhofer. Erstellt am 31. Mai 2020 (12:39)
„Beschwerdeflut vereitelt“: Auch G4S-Mitarbeiter Melvin Öhlzelt zieht wieder Runden durch die Kremser Kurzparkzonen.
Foto: Johannes Mayerhofer

Es wird wieder regulär kontrolliert und gestraft in den Kremser Kurzparkzonen. Um Autofahrer nicht zu sehr zu „überraschen“, ließ die Stadt Krems in der ersten Maiwoche straffreie „Mahnzettel“ statt Strafzetteln durch den Wachdienst G4S verteilen. Zum Einsatz kamen diese bei fehlenden oder falsch gestellten Parkuhren sowie bei Überschreitungen der höchstzulässigen Parkdauer.

„Wir wollten damit eine Beschwerdeflut vonseiten der Autofahrer verhindern, wenn der Wachdienst wieder mit der normalen Parkraumüberwachung beginnt. Das hat gut funktioniert“, zeigt sich Hannes Zimmermann vom Magistrat Krems auf Anfrage der NÖN zufrieden.

Das Ergebnis dieser einwöchigen Aktion: 500 Abmahnungen. Diese beziehen sich allerdings nur auf Kurzpark-„Vergehen“. „Andere Verstöße gegen die Parkordnung, wie etwa Parken im Parkverbot, wurden mit den üblichen Organmandaten geahndet“, so Zimmermann.

Seit der Aufhebung der Parkgebühren im März verzeichne man vermehrtes Aufkommen an Parkern in der Kurzparkzone Altstadt, heißt es weiter.

Über die Kosten des Gebührenerlasses könne die Stadt derweilen keine Angaben machen. Zumindest im März und April wären die diesbezüglichen Einnahmen shutdownbedingt „sowieso fast null gewesen“.